Gary Neville rät: Frenkie de Jong sollte Barça verklagen

26.07.2022 um 07:43 Uhr - Update: 07:44 Uhr
von Andre Oechsner
Redakteur
Experte für den Transfermarkt, berichtet seit 2015 über den internationalen Fußball. Seit 2019 im Team von Fussballeuropa.com.
frenkie de jong
Foto: / Getty Images

Die Causa Frenkie de Jong spitzt sich zu. Nachdem die AS unter Berufung auf eigene Informationen berichtet hatte, dass Xavi Hernandez den Mittelfeldstar gerne beim FC Barcelona halten möchte, de Jong für einen Verbleib allerdings auf die Hälfte seines Gehalts verzichten müsste, schaltet sich einmal mehr Gary Neville ein.

"De Jong sollte rechtliche Schritte gegen Barça in Erwägung ziehen, und alle Spieler sollten hinter ihm stehen!", schreibt die Vereinslegende von Manchester United bei Twitter. "Ein Verein, der ein Vermögen für neue Spieler ausgibt, während er denjenigen, die er unter Vertrag hat, nicht das volle Geld zahlt, ist unmoralisch und ein Verstoß. Die FIFPRO sollte gegen solche Schikanen vorgehen und sie stoppen."

Die FIFPRO ist eine weltweit tätige Vertretung von Profifußballern und deren Interessen. Barça steht unter immensem Druck, muss wegen der wirtschaftlichen Situation Verkäufe vorantreiben und sieht in de Jong die beste Möglichkeit. Manchester United soll großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem 25-Jährigen signalisieren.

Frenkie de Jong will Barça nicht verlassen

De Jong hatte in den vergangenen Wochen stets betont, dass er Barça gar nicht verlassen möchte und drei Jahre nach seinem Wechsel seine Zukunft weiterhin im Camp Nou sieht. De Jong soll in der katalanischen Metropole rund 30 Millionen Euro im Jahr verdienen. Sollte er sich bis auf 16 Millionen herunterhandeln lassen, würde er bleiben dürfen.

Das mit 1,35 Milliarden Euro verschuldete Barça benötigt dringend Geld, um Neuzugänge wie Weltfußballer Robert Lewandowski für den Spielbetrieb anmelden und Auflagen einhalten zu können. Zudem plant Barça weitere Transfers.

Verwendete Quellen: twitter.com