Hintertürchen: Barça darf Gehaltskürzungen vornehmen, wenn …

07.09.2022 um 13:10 Uhr
Kevin Richau
Redakteur
Berichtet seit 2021 für Fussballeuropa.com über den internationalen Fußball. Sein Schwerpunkt liegt auf der Bundesliga und der Premier League.
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Foto: / Getty Images

Seit Monaten verhandeln die Klubbosse mit ihren Profis über Gehaltskürzungen, um den Verein wirtschaftlich und sportlich auf Kurs zu halten. Im Gegensatz zum geduldigen Gerard Pique (35), dem Barça noch 50 Mio. Euro Lohn schulden soll, zeigen sich viele seiner Kameraden weniger gesprächsbereit, sobald es um ihre Bezahlung geht.

Der FC Barcelona hat für diesen Fall vorgesorgt und laut dem Radionetzwerk Cadena SER eine Klausel in die Verträge der Spieler eingebaut, die eine Gehaltskürzung ohne Zustimmung der Profis erlaubt. Sollte einer von ihnen drei Werbeveranstaltungen seines Klubs innerhalb einer Saison verpassen, wird dessen Gehalt um 10 Prozent verringert.

Ousmane Dembele (25) beispielsweise, für den der FC Barcelona einst 125 Millionen Euro Ablöse an Borussia Dortmund zahlte, verlöre dadurch immerhin bis zu eine Million Euro. Laut L'Equipe kann der französische Flügelstürmer inklusive Boni bis zu zehn Millionen Euro netto pro Jahr verdienen.

FC Barcelona

Die Zahlen des Franzosen belegen, wie großzügig Barça seine Spieler trotz der prekären finanziellen Lage immer noch entlohnt. In Dembeles neuem Vertrag ist sogar festgehalten, dass die Ausstiegsklausel, die bei 100 Mio. Euro liegen soll, zur Hälfte an den Angreifer übergehen würde.

Verwendete Quellen: sport.es
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