FC Barcelona :Barça-Juwel Jean-Clair Todibo: Ex-Berater erhebt schwere Vorwürfe

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Als der FC Barcelona vor zwei Jahren Jean-Clair Todibo für den vermeintlichen Schnäppchenpreis von einer Million Euro unter Vertrag nahm, war Bruno Satin einer der Personen, die den Deal zwischen den Blaugrana und dem FC Toulouse einfädelte. Inzwischen kümmert sich der Agent aber nicht mehr um Todibos Belange.

Satin liefert bei CALCIOTODAY gleich mehrere Gründe, wieso es für seinen ehemaligen Klienten außerhalb Frankreichs noch nicht so wirklich funktionierten will. Todibo habe einen schwierigen Charakter, gegen Tipps vonseiten der Barça-Verantwortlichen versperrte er sich. "Er hat nie auf die Ratschläge gehört, die Eric Abidal (inzwischen Ex-Sportdirektor in Barcelona; Anm. d. Red.) ihm gab", teilt Satin aus.

Dem noch nicht genug, packt der Berater weiter aus: "Der Verein glaubte an ihn, aber Todibo glaubte bereits, dass er ein Superstar ist. Das ist der Grund, warum sein Abenteuer in LaLiga nicht gut gelaufen ist. Er hat große Qualitäten, aber was ihm fehlt, ist Bescheidenheit." Rumms!

Barça wollte Todibo von der Gehaltsliste streichen und fand im Sommer vorigen Jahres mit Benfica Lissabon einen Abnehmer. Auf zwei Jahre wurde die Ausleihe festgesetzt, die Portugiesen verfügten über eine Kaufoption in Höhe von 20 Millionen Euro.

Doch auch an der Algarve kam Todibo nicht in Fahrt. Benfica-Trainer Jorge Jesus brandmarkte den 21-Jährige bereits öffentlich. In den letzten beiden Pokalspielen wurde Todibo in der Startelf aufgeboten. Das allerdings wohl nur, um ihn ins Schaufenster zu stellen. Benfica brach die Leihe vorzeitig ab, bis zum Saisonende kickt Todibo nun auf Leihbasis in Nizza.

Hintergrund


Satin meint, dass der talentierte Abwehrmann einen Verein brauche, bei dem er Stammspieler sei, aber auch Fehler machen dürfe.

"Es hängt von ihm selbst ab. Er hat großartige körperliche und athletische Fähigkeiten, er hat alles was man braucht, um erfolgreich zu sein", erklärt Satin. "Aber es ist sein Kopf, der sich verbessern muss. Er muss die richtige Konzentration finden."