FC Barcelona :Joan Laporta kritisiert PSG und Wijnaldum

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"Es wird noch drei oder vier weitere Transfers geben, wir bauen ein sehr konkurrenzfähiges Team auf", sagte der Anwalt im Gespräch mit der Zeitung La Vanguardia.

Nach Depay, dessen Verpflichtung am Wochenende eingetütet worden war, sollte in Georginio Wijnaldum ein weiterer niederländische Nationalspieler im Camp Nou anheuern.

Der Mittelfeldspieler befand sich in fortgeschrittenen Verhandlungen mit den Blaugrana, sagte allerdings letztendlich Paris Saint-Germain zu.

Im Prinzenpark soll Wijnaldum angeblich mit 8 Millionen Euro netto pro Jahr entlohnt werden. Barcelona bot nur die Hälfte von diesem Salär. Joan Laporta kritisiert die Wahl des ehemaligen Liverpoolers.

"Letzte Woche ist uns ein Spieler durch die Lappen gegangen. Es gibt Staatsvereine, die jeden Spieler haben können", so Laporta. "Das ist eine Frage, die analysiert werden muss. Wir schauen uns einen Spieler an, wir arbeiten mit ihm und dann kommt ein Verein, zahlt das Doppelte und schnappt ihn uns weg."

Hintergrund


Laporta weiter: "Der Spieler, der in einem bestimmten Alter ist, schätzt das Gehalt mehr als bei einem Verein mit Erfolgsaussichten zu sein."

Bereits Laportas Vorgänger Josep Maria Bartomeu und Spaniens Liga-Präsident Javier Tebas hatten Vereine wie Manchester City und PSG kritisiert, weil sie mit Öl-Milliarden aus Abu Dhabi bzw. Katar finanziert werden.