Jordi Cruyff erklärt: Warum Barça in der Premier League auf die Jagd geht

29.03.2022 um 10:22 Uhr
von Tobias Krentscher
LaLiga-Redakteur
Schreibt seit 2010 über den spanischen Fußball. Gründer und Chefredakteur von Fussballeuropa.com.
imago jordi cruyff
Foto: Pressinphoto / imago images
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Generell sei der Januar eine schwierige Transferperiode, erklärte der Sohn von Barça-Legende Johan Cruyff (†68) gegenüber dem Guardian. "Stammspieler kannst du nicht ausleihen." Daher müsse man sich auf Spieler konzentrieren, " die nicht so viel spielen."

Die Premier League sei aber eine körperlich so "intensive Liga" mit viel Tempo, da seien auch Nicht-Stammspieler topfit: " Es ist nicht so, dass wir uns nicht einen guten Spieler aus einer anderen Liga angesehen hätten, aber in England war es sicherer, weil man weiß, dass sie diese Intensität haben. Es war nicht der Hauptgrund, aber es war ein Zusatznutzen."

Die Entscheidung der Katalanen kann man im Rückblick als hervorragend bezeichnen. Ferran Torres und Pierre-Emerick Aubameyang kommen nach ihren Winter-Wechseln von Arsenal bzw. Manchester City nach Spanien gemeinsam auf wettbewerbsübergreifend 24 Scorerpunkte.

Raphinha der nächste Neue aus England?

Der nächste Neuzugang aus der Premier League befindet sich womöglich bereits im Anflug auf Barcelona. Die Katalanen sind sehr an einer Verpflichtung von Raphael Dias Belloli , besser bekannt als Raphinha (25), von Leeds United interessiert.

Der brasilianische Nationalspieler ist als Ersatz für Ousmane Dembele (Vertrag läuft aus) die Wunschlösung. Mit dem Berater Raphinhas, Ex-Barça-Superstar Deco, sollen sich die Blaugrana bereits weitgehend einig sein.

Sollte Leeds aus der Premier League absteigen, würde Raphinhas 75 Millionen Euro schwere Ausstiegsklausel auf 25 Millionen sinken. Leeds hat nach 30 Spielen lediglich 29 Punkte auf dem Konto, was derzeit den 16. Tabellenplatz in der Premier League bedeutet.

Verwendete Quellen: Guardian
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