Jules Kounde verrät: Warum mein Wechsel zu Manchester City scheiterte

14.09.2022 um 20:56 Uhr
von Kevin Richau
Redakteur
Berichtet seit 2021 für Fussballeuropa.com über den internationalen Fußball.
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Spaniens größter Tageszeitung El Pais vertraute Kounde an, dass er 2020 fast zu Man City gewechselt wäre. Niemand geringeres als Pep Guardiola (51) sollte den Defensivmann damals zum Transfer überreden. "Er sagte, dass er mich liebt und dass er glaubte, dass ich gut zu seinem Stil passe, den er spielen lässt."

Die Schmeicheleien hätte sich der City-Coach jedoch sparen können. Der englische Meister bot vor zwei Jahren nur 45 Mio. Euro für Kounde, was dem FC Sevilla deutlich zu wenig war.

Die Andalusier hatten den Franzosen erst im Sommer zuvor für 25 Mio. Euro von Girondins Bordeaux losgeeist. Von einem Verkauf hatten sich die Verantwortlichen wohl etwas mehr Rendite versprochen.

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Kounde sieht Parallelen zwischen Guardiola und Xavi

Mit seinem Wechsel zum FC Barcelona ist Kounde indes sehr glücklich. Bei seinem Trainer, Xavi Hernandez (42), sind dem Neuzugang überdies Parallelen zu dessen Landsmann Guardiola aufgefallen.

"Ich habe mit beiden viel über Fußball gesprochen. Ich mag das. Bei beiden hatte ich jeweils am Anfang sofort den Eindruck, dass sie mich genau beobachtet hatten. Sie wussten, welche Fähigkeiten ich habe. Das war nicht nur Smalltalk, sondern ganz präzise Unterhaltungen", berichtet der Nationalverteidiger.

Dass sich Xavi und Guardiola ähneln, ist nicht überraschend. Zwischen 2008 und 2012 zog Xavi im Mittelfeld des FC Barcelona die Fäden und war der verlängerte Arm des damaligen Barça-Coachs Pep Guardiola. Zusammen holten sie 14 Titel, darunter zweimal die Champions League, und prägten die erfolgreichste Zeit der katalanischen Vereinsgeschichte.

Verwendete Quellen: El Pais