Kylian Mbappe: Barça steigt in den Poker ein – PSG-Star offen für Angebot

25.03.2022 um 08:05 Uhr
von Andre Oechsner
Redakteur
Experte für den Transfermarkt, berichtet seit 2015 über den internationalen Fußball. Seit 2019 im Team von Fussballeuropa.com.
imago kylian mbappe
Foto: Buzzi / imago images
VIDEO ZUM THEMA

Der FC Barcelona meldet sich im heißen Poker um Kylian Mbappe zu Wort. Nach einem Bericht der renommierten französischen Zeitung L'Equipe haben die Blaugrana ihren Hut in den Ring geworfen. Der Shootingstar verschließe sich keineswegs und sei bereit, sich das Angebot anzuhören.

Diese Meldung wird vor allem Erzrivale Real Madrid zähneknirschend zur Kenntnis nehmen. Seit Monaten ist davon die Rede, dass Mbappe den Blancos längst zugesagt habe und der Wechsel in trockenen Tüchern sei. Im Eifern um den 23-Jährigen scheint aber weiterhin alles offen.

Den aktuellen Informationen zufolge hat Mbappe großen Respekt vor der Geschichte und dem Spielstil Barças. Hauptziel ist es weiterhin, ein neues sportliches Projekt zu finden, das ihm garantiert, um alle Titel mitspielen zu können.

Dabei könnte der Ausgang des letzten Clasicos als perfekter Gradmesser herhalten, über Barças 4:0 wird noch lange geredet. In Barcelona, so der Plan, soll sich Mbappe mit Trainer Xavi Hernandez demnächst persönlich austauschen, damit dieser sein Projekt erklären kann.

Kylian Mbappe sorgt für Ärger in Frankreich

Derweil gibt es in Frankreich Spannungen mit Mbappe, der sich weigerte, mit dem Rest der Mannschaft an einer Sponsorenveranstaltung teilzunehmen. "Ich habe ihm gesagt, er solle sich an dem Treffen mit den Sponsoren beteiligen. Einen Moment lang war er dazu bereit, aber dann sagte er mir: 'Nein, ich komme nicht runter'. Was will er denn machen?", klagte Verbandspräsident Noel Le Graet.

Weiterlesen nach der Werbung

Es wird nun ein Schreiben von Mbappes Anwältin Delphine Verheyden erwartet, in der Folge es zu einer minutiösen Prüfung der Lage komme, erklärte Le Graet. "Wir wollen die Dinge verbessern und die Leute, Sponsoren und Spieler glücklich machen. Alle Einnahmen fließen in den Amateurfußball (90 Mio. Euro in dieser Saison) und in die Ausbildung."

Der Verband behauptet, dass sich die Spieler bei ihrem Eintritt in die Nationalmannschaft verpflichten, ihre Bildrechte für die verschiedenen Veranstaltungen mit Sponsoren mit der gesamten Gruppe abzutreten, indem sie ein Dokument unterzeichnen.

Verwendete Quellen: L'Equipe
WERBUNG
Auch interessant
WERBUNG
WERBUNG