Javier Tebas im Interview :LaLiga-Boss behauptet: Messi-Abschied hatte keine finanziellen Gründe

imago lionel messi 130921
Foto: NurPhoto / imago images
Werbung

"Ich weiß mit Sicherheit, dass sein Abgang keine wirtschaftlichen Gründe hatte und vermieden hätte werden können", sagte der Boss der Primera Division in einem Interview.

Der Abschied des sechsfachen Weltfußballers aus Barcelona und Spanien gefällt dem obersten Ligavertreter nicht: "Vielleicht war der Abgang von Messi der schwierigste für mich, weil ich denke, dass er der Beste in der Geschichte ist." Messi habe einen solchen Abgang nicht verdient.

Hintergrund

Barcelona Präsident Joan Laporta hatte verkündet, dass man Messi nur hätte halten können, wenn man dem Verkauf von 10 Prozent der LaLiga-Anteile an die Investmentgesellschaft CVC zugestimmt hätte. Dies bedeute allerdings die Verpfändung eines Teils der Fernsehrechte für 50 Jahre, so Laporta. Diesem Deal könne er als Präsident nicht zustimmen.

"Florentino Perez hält Barcelona als Geisel"

Laut Tebas hatte Barça bereits sein Okay für das Geschäft gegeben. "Barcelona war etwa einen Monat lang mit dem CVC-Deal einverstanden, bis Real Madrid nein sagte", so der Funktionär.

Als treibende Kraft hinter der Ablehnung des Geschäfts sieht Tebas Real Madrid. "Florentino Perez hält Barcelona als Geisel", behauptet Tebas.

Video zum Thema