FC Barcelona :Laporta stärkt Koeman – und rechtfertigt Luuk de Jong-Deal

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Der erfolgsverwöhnte FC Barcelona hat in der vergangenen Saison nur den spanischen Pokal gewonnen. In der Meisterschaft ging den Katalanen in der Schlussphase die Puste aus, Atletico Madrid sicherte sich nach 2014 zum zweiten Mal unter Diego Simeone den Titel.

Nach der verspielten Meisterschaft wurden kritische Stimmen in Richtung Ronald Koeman (58, Vertrag bis 2022) aut. Der neugewählte Präsident Joan Laporta befeuerte Spekulationen um die Ablösung des Niederländers, als er sich eine Bedenkzeit nahm, um über die Zukunft Koemans zu entscheiden.

Hintergrund

Mittlerweile scheint aber kein Blatt mehr zwischen die beiden Entscheidungsträger zu passen. "Koeman hat all meine Unterstützung, meinen Respekt und all das Vertrauen hat, damit er so komfortabel wie möglich arbeiten kann", sagte Laporta laut Mundo Deportivo gegenüber Esport 3.

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Eine Vertragsverlängerung scheint in Reichweite. "Wir haben schon ein paar Mal mit seinem Agenten Rob Jansen gesprochen, wir sind im Gespräch", berichtet der Präsident von gestarteten Verhandlungen.

Wie passt Luuk de Jong zu Barcelonas Spielidee?

Joan Laporta fordert von Koeman neben sportlichen Erfolgen auch die Besinnung auf die DNA des FC Barcelona (offensive Spielweise, Pressing). Manche Beobachter sehen in der Verpflichtung von Mittelstürmer Luuk de Jong (31) allerdings eine Abkehr, schließlich ist der Niederländer nicht gerade für sein Kombinationsspiel bekannt, sondern eher für seine Kopfballstärke.

Laporta rechtfertigt die Ausleihe des kantigen Mittelstürmers vom FC Sevilla mit einem Verweis auf das sogenannte Dream Team, das 1992 den ersten Champions-League-Titel für den Verein gewonnen hatte.

"Im Dream Team hatten wir auch Salinas (Julio Salinas, Anm. d. Red.). Heute habe ich mit Jordi Cruyff gesprochen und er hat mich daran erinnert, dass sein Vater ebenso wie Pep (Pep Guardiola) auch manchmal Entscheidungen getroffen hat, die nicht genau der DNA entsprachen."

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