
Der finanziell gebeutelte FC Barcelona konnte im abgelaufenen Transferfenster insgesamt 78,4 Millionen Euro durch Spielerverkäufe generieren - eine Summe, die den Kassen des Klubs in der aktuellen Phase sehr gut zu Gesicht steht.
Lenglet wollte nicht zu Al-Nassr
Der Betrag hätte allerdings noch höher ausfallen können, wenn Clement Lenglet einem Wechsel nach Saudi-Arabien zu Al-Nassr zugestimmt hätte. Den Katalanen lag laut Marca ein formelles Angebot in Höhe von acht Millionen Euro auf dem Tisch.
Der saudische Klub hätte außerdem die kompletten Gehaltskosten des Franzosen übernommen, die sich dem Vernehmen nach auf circa zwölf Millionen Euro pro Jahr belaufen. Barça stimmte dem Vernehmen nach zu.

Der Transfer kam jedoch nicht zustande, da Lenglet einen Wechsel nach Saudi-Arabien zum Verein von Cristiano Ronaldo (38) ablehnte und es vorzog, in Europa zu bleiben. Statt Lenglet wechselte in der Folge Aymeric Laporte (29) von Manchester City zu Al-Nassr.
Aston Villa erhält Zuschlag
Um Lengelt buhlten in den finalen Stunden des Transferfensters indes sein ehemaliger Arbeitgeber FC Sevilla und auch dessen Lokalrivale Betis Der 28-Jährige entschied sich jedoch für einen Wechsel nach Aston Villa. Der Premier League-Klub leiht den Verteidiger für eine Saison ohne Kaufoption aus.
Verwendete QuellenMarca