FC Barcelona :Leo Messi: So kam sein Deal mit Barça zustande

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Ein Punkt über den sich die beiden Parteien anscheinend schnell einigen konnten, war Messis Vergütung. Der Argentinier weiß um die finanziellen Probleme seines Klubs und verzichtet daher ab der neuen Saison auf die Hälfte seines vorherigen Gehalts.

Da der 34-Jährige in den letzten vier Jahren über 500 Millionen Euro für seine Dienste einstrich, dürfte ihm diese Entscheidung nicht allzu schwer gefallen sein.

Über die Vertragslaufzeit wurde im Gegensatz zum Salär länger diskutiert. Während zwischenzeitlich eine Dauer von zehn Jahren im Raum stand, gilt der neue Kontrakt für fünf Jahre. Messi kann allerdings nach zwei Jahren entscheiden, ob er seinen Vertrag erfüllen möchte oder in die MLS wechselt.

Hintergrund


Für den Argentinier war es außerdem sehr wichtig, dass der Deal von den Steuerbehörden abgesegnet wurde. Während die Profis in Deutschland nur selten Probleme mit dem Finanzamt haben, gerieten in den vergangenen Jahren zahlreiche Spieler der spanischen Vereine wegen Problemen bei der Versteuerung ihrer Bildrechte in die Schlagzeilen.

So schuldet Neymar, der von 2013 bis 2017 für Barcelona auflief, dem spanischen Fiskus 34 Mio. Euro Steuern. Damit ihm nicht das gleiche Schicksal droht, hat sich Messi durch seinen Verein abgesichert.