FC Barcelona :Marc-Andre ter Stegen setzt große Stücke auf neuen Barça-Boss Joan Laporta

marc andre ter stegen 2016
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Unter der neuen Führung von Joan Laporta erhofft sich der FC Barcelona auf vielen Ebenen Verbesserungen. Dabei ist nicht entscheidend, was der neugewählte Vereinspräsident auf sportlicher Ebene für Veränderungen anschiebt, sondern den Verein auch in der Außenwahrnehmung wieder ins rechte Licht rückt.

Es sei "keine angenehme" Situation für den Klub und in der Vergangenheit sei nicht immer alles optimal gelaufen, berichtet Marc-Andre ter Stegen im SPORT1-Interview. "Der neue Präsident Joan Laporta hat jetzt viel zu tun und wird vieles hinterfragen. Er wird eine neue Rang-Ordnung schaffen. Wir Vertrauen ihm zu 100 Prozent, dass er den Verein wieder in gute Bahnen lenken wird."

Ex-Präsident Josep Maria Bartomeu hat Barça in eine große Krise geleitet. Da waren unter anderem die Vorwürfe im "Barcagate", woraufhin Bartomeu sogar festgenommen wurde. Außerdem war das ehemalige Vereinsoberhaupt kurz davor, Superstar Lionel Messi zu vergraulen. Überdies war Bartomeu einer der Triebfedern der am Ende kläglich gescheiterten Super League.

joan laporta barcelona
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"Der neue Präsident und sein Vize sind Fans des FC Barcelona und vermitteln das nach außen", hofft ter Stegen darauf, dass unter Laportas Führung einige Fehler aus der Vergangenheit korrigiert werden können. "Als sie sich bei uns präsentiert haben, haben sie eine enorme Energie ausgestrahlt. Sie haben eine Brandrede gehalten und gesagt: 'Leute, wir schaffen das!' Wie er zu uns sprach, das hat mich total mitgerissen."

Hintergrund


Den 29-Jährigen hat Laportas Rede offensichtlich stark emotionalisiert. Er bekomme heute noch Gänsehaut, wenn er sich daran erinnert, so ter Stegen. Die Nummer 1 des FC Barcelona charakterisiert Laporta vor allem als geerdete Person. Er entspricht nicht dem Archetyp eines Präsidenten, wie ter Stegen erklärt.

"Laporta ist genau das Gegenteil. Er ist sehr nahbar und strahlt eine unfassbare Energie aus", sagt Barças jahrelanger Stammkeeper, der seinen Vertrag im Oktober vorigen Jahres langfristig bis 2025 verlängerte.