FC Barcelona :Barça-Wahlen werden verschoben - Dreikampf um Präsidentschaft

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Joan Laporta, Victor Font und Toni Freixa heißen die drei verbliebenen Kandidaten im Präsidentschaftswahlkampf der Blaugrana. Emili Rousaud kündigte am Donnerstag an, seine Kandidatur zu beenden.

Der ehemalige Vize-Präsident hatte zwar die erforderliche Unterschriftenzahl von 2.257 überschritten (2.510), erklärte aber seinen Rückzug bevor die Stimmen validiert werden konnten.

Rousaud, der mit einer Verpflichtung von Erling Haaland (20, Borussia Dortmund) geliebäugelt hatte, scheidet mit Wehmut aus dem Präsidentschaftsrennen aus. "Unsere sportlichen und wirtschaftlichen Vorschläge waren die besten", sagte der 54-Jährige.

Bei Rousauds Unterschriften hatte es Gerüchte über gefälschte Stimmzettel und gar Stimmenkauf gegeben. Rousaud zeigte sich gekränkt von den Vorwürfen, sprach von einem "schmutzigen Wahlkampf". Er werde sich "aus Würde" zurückziehen.

Gespräche mit einer Fusion von Präsidentschaftskandidat Toni Freixa bestätigte Rousaud, es wurde bereits über die Verteilung der Ämter gesprochen. Man wurde sich aber nicht einig.

Hintergrund


Ursprünglich hatten sich neun Kandidaten um das Amt beworben. Nun kommt es zum Dreikampf Laporta/Freixa/Font. Der Wahlkampf startet am 15. Januar. Am 24. Januar soll gewählt werden.

Womöglich wird der Wahltermin aber wegen der Corona-Lage verschoben. La Vanguardia zufolge werden die Wahlen verlegt. Das habe der Interimsvorstand des Vereins am Freitag entschieden, da die aktuelle Covid-19-Pandemie bedeuten würde, dass 50 Prozent der Mitglieder nicht wählen könnten.

Update:

Mittlerweile hat der FC Barcelona bestätigt, dass die Wahlen nicht wie geplant abgehalten werden können und der Termin verschoben werden muss. Ein neues Datum steht noch nicht fest. Damit überhaupt gewählt werden kann, wird nun geprüft, ob eine Abstimmung per Briefwahl möglich ist.