Barça verkauft Abwehr-Juwel, behält aber den Zugriff

14.08.2023, 19:59 Uhr

von Simon Seitz

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Xavi hat aktuell keine Verwendung für Mika Marmol - Foto: / Getty Images

Im Sommer 2019 holte der FC Barcelona mit Pedri (20) einen Spieler von UD Las Palmas, der mittlerweile zu den besten Mittelfeldspielern der Welt zählt. Nun geht mit Mika Marmol ein Barça-Talent den umgekehrten Weg.

Nach Rechtsverteidiger Julian Araujo (21) ist Marmol bereits zweite Spieler im Kader von Las Palmas, der vom FC Barcelona kommt. Allerdings wechselt der 22-Jährige im Gegensatz zum Mexikaner Araujo fest auf die Kanaren und unterschreibt einen Vertrag bis 2026.

Mika Marmol wurde an den Klub von Gerard Pique verliehen

Mit Marmol verlässt ein talentierter Innenverteidiger, der im Dezember 2021 in einem Freundschaftsspiel gegen Boca Juniors sein Profi-Debüt gab, die Katalanen dauerhaft. Die Möglichkeit auf Einsatzzeit bei den Barça-Profis war jedoch sehr gering, denn im aktuellen Kader stehen sechs Innenverteidiger, die über weitaus mehr Erfahrung verfügen.

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Mika Marmol wird vorerst nicht mehr im Trikot des FC Barcelona zu sehen sein - Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com

Aus diesem Grund wurde der junge Spanier auch in der vergangenen Saison in die zweite spanische Liga zum Pique-Klub FC Andorra verliehen. Dort konnte Marmol zeigen, dass er die Qualitäten für den Profifußball in Spanien besitzt: Der 22-Jährige war Stammspieler und bestritt 37 Spiele, erzielte dabei einen Treffer.

Barça behalt 50 Prozent der Transferrechte

Der FC Barcelona erhält für diesen Transfer 1,5 Millionen Euro Ablöse und behält 50 Prozent der Transferrechte des Spielers. Bei einem zukünftigen Transfer verdienen die Blaugrana somit an der Ablösesumme mit.

Barça soll sich zudem ein Vorkaufsrecht gesichert haben. Der Rekordpokalsieger kann jede Offerte, die UD Las Palmas in Zukunft für den 22-Jährigen erhält, überbieten und den Spieler zurückholen. Für den jungen Mika Marmol heißt es nun, sich in LaLiga zu beweisen und mit guten Leistungen für eine mögliche Zukunft in Barcelona zu empfehlen.

Verwendete Quellen

mundodeportivo.com