Ousmane Dembele erklärt seinen Wandel vom Dauerverletzten zum Leistungsträger

15.09.2022 um 17:51 Uhr
Tobias Krentscher
LaLiga-Experte
Seit Ronaldinhos Glanzzeit ein Anhänger des FC Barcelona. Schreibt seit 2010 über den spanischen Fußball. Gründer und Chefredakteur von Fussballeuropa.com.
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Ousmane Dembele versteht sich hervorragend mit Barça-Trainer Xavi - Foto: / Getty Images

"Meine Beziehung zu Xavi ist etwas Besonderes, von der ersten Minute an war sie sehr gut. Wir fühlen uns verbunden. Ich möchte lange an seiner Seite bleiben", erklärte der Nationalspieler im Interview mit dem Fachblatt Sport.

Dass sich der Flügelflitzer nach langem Poker für eine Verlängerung bei Barça und gegen besser dotierte Angebote, beispielsweise vom FC Chelsea, entschieden hat, lag vor allem am Trainer der Katalanen: "Ohne Zweifel war Xavi der Schlüssel zu meinem Verbleib. Auch der Präsident, mit beiden rede ich viel. Es geht mir gut. Alle sind jetzt glücklich."

Ousmane Dembele war 2017 als Nachfolger von Neymar, der Gebrauch von seiner Ausstiegsklausel gemacht hatte und für 222 Millionen Euro Ablöse zu Paris Saint-Germain gegangen war, von Borussia Dortmund zu den Blaugrana gewechselt.

FC Barcelona

An seine hervorragenden Leistungen im Trikot des BVB konnte Dembele bei Barça aber nur äußerst selten anknüpfen. Wenn der Tempodribbler mal eine gute Phase hatte, erwischte ihn das Verletzungspech. Knapp die Hälfte der möglichen Einsätze verpasste er bis zum Winter 2021/2022 verletzungsbedingt.

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Ousmane Dembele hat seine Verletzungsanfälligkeit endlich überwunden - Foto: Saolab Press / Shutterstock.com

Ousmane Dembele seit neun Monaten ohne Verletzung

Seit der Ankunft von Xavi Hernandez ist alles anders. Das liegt einerseits an der guten Beziehung zum Trainer ("Seit Thomas Tuchel habe ich mich nicht mehr so gut mit einem Coach verstanden"), andererseits lebt der Offensivspieler nun professioneller. Die Folge: Seit neun Monaten ist Dembele verletzungsfrei.

"Talent ist nicht alles"

"2017 war ich 20 Jahre alt. Ich musste viel lernen, ich war erst seit anderthalb Jahren bei Rennes und Dortmund im Profifußball. Ich war sehr jung und jetzt, mit 25, fühle ich mich reifer, ruhiger", betont der ehemalige BVB-Star. Zudem habe er eingesehen, dass "Talent nicht alles" sei: "Ich habe es vorher nicht realisiert, aber jetzt sehe ich, dass es wichtig ist, auf und neben dem Platz zu arbeiten."

Verwendete Quellen: sport.es
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