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Patrick Kluivert erklärt, warum Frenkie de Jong bei Barça so selten glänzt

06.07.2022 um 07:57 Uhr
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Foto: / Getty Images
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Patrick Kluivert rät dem FC Barcelona vom Verkauf Frenkie de Jongs ab. "Ich hoffe, dass sie ihn behalten, aber wenn sie ihn verkaufen, ist klar, dass er dem Klub viel Geld einbringen würde", sagte der ehemalige Torjäger der Katalanen laut der spanischen Sporttageszeitung AS gegenüber Cadena SER. "Aber Frenkie ist nicht irgendein Spieler. Ich würde ihn nicht verkaufen."

Barça will Frenkie de Jong eigentlich aus sportlichen Gründen behalten, erhofft sich aber mehr knapp 80 Millionen Euro Ablöse bei einem Wechsel nach Manchester, die unter anderem für den Kauf von Robert Lewandowski verwendet werden könnten. Zudem würde man das hohe Gehalt des niederländischen Nationalspielers einsparen.

Kluivert erklärt, warum de Jong bei Barça Probleme hat

Frenkie de Jong war 2019 für 85 Millionen Euro von Ajax Amsterdam ins Camp Nou gewechselt. An seine überragenden Leistungen aus Ajax-Zeiten konnte er bei Barça aber nur bedingt anknüpfen. Patrick Kluivert glaubt zu wissen, warum sein Landsmann bei Barça strauchelt.

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"Es gibt Busquets, der eine eindrucksvolle Saison gespielt hat. Es ist schwierig ihn draußen zu lassen. Frenkie kann zwar auf verschiedenen Positionen spielen, aber für mich ist er als 6er am besten, doch dort spielt Busi", erklärte der 79-fache niederländische Nationalspieler (40 Tore).

Was macht Patrick Kluivert heute?

Patrick Kluivert kennt sich mit den Gegebenheiten bei Barça bestens aus. Er stürmte von 1998 bis 2004 für den Rekord-Pokalsieger, erzielte 122 Tore in 257 Spielen, ehe er zu Newcastle United wechselte. Es folgten Stationen beim FC Valencia und PSV Eindhoven. 2008 beendete er im Trikot des OSC Lille seine Karriere.

Aktuell arbeitet die niederländische Fußballikone als Nationalcoach von Curaçao. Zuvor war er Leiter der Nachwuchsabteilung beim FC Barcelona. Nach der Amtsübernahme von Joan Laporta wurde der 45-Jährige von seinen Aufgaben entbunden.

Kluivert kann die Entscheidung des neuen Präsidenten nicht nachvollziehen. "Er wollte einen Bekannten von ihm an meine Stelle setzen. Für mich war es ein bisschen seltsam, aber man muss die Entscheidungen respektieren", so Kluivert.

Verwendete Quellen: as.com

Patrick Kluivert: Hintergrund

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