FC Barcelona :Barça und Ousmane Dembele: Es riecht nach Trennung

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Journalist und Barça-Experte Gerard Romero hat erfahren, dass die Gespräche am gestrigen Mittwochabend abgebrochen wurden, weil Dembeles Berater, Moussa Sissoko, zu viel Geld gefordert hätte.

Dem Bericht zufolge pochte die Spielerseite auf ein Bruttogehalt von 40 Millionen Euro und eine Prämie für die Unterschrift in Höhe von weiteren 20 Millionen Euro. Wie sollte der FC Barcelona, der mit großen Schulden zu kämpfen hat, solche Summen bezahlen?

Hintergrund

Die Vertrauten von Ousmane Dembele scheinen diesbezüglich ihre eigenen Quellen zu besitzen und misstrauen Barças Verantwortlichen offenbar. "Sie sagen uns, dass es kein Geld für die Vertragsverlängerung, die wir uns vorstellen, gibt – aber sie wollen Erling Haaland kaufen", zitiert Radiojournalist Santi Ovalle die aufgebrachte Spielerseite.

Da Dembele seinen auslaufenden Kontrakt schon gerne verlängern würde, soll noch nicht das letzte Wort gesprochen sein. Große Hoffnungen darf er aber nicht mehr hegen. "Auch wenn sie weiterhin verhandeln werden, ist der Klub sehr pessimistisch, was seinen Verbleib angeht", ist beispielsweise in der Mundo Deportivo zu lesen.

Kommen die Parteien bis zum Silvesterabend zu keinem Konsens, könnte Dembele ab dem Neujahrstag mit anderen Vereinen verhandeln. Dass die europäischen Topklubs bis auf das neureiche, aber sportlich wenig Glanz versprühende Newcastle United nach den genannten Forderungen an dem Angreifer interessiert sind, darf allerdings bezweifelt werden.

Der frühere Dortmunder gilt als schwieriger Charakter mit wenig profihafter Einstellung. Darüber hinaus verpasste er in der Vergangenheit aufgrund diverser Verletzungen immer wieder große Teile der Saison.

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