Eskalation droht: Ousmane Dembele will Barça im Winter nicht verlassen

14.01.2022 um 13:57 Uhr
von Andre Oechsner
Redakteur
Experte für den Transfermarkt, berichtet seit 2015 über den internationalen Fußball. Seit 2019 im Team von Fussballeuropa.com.
ousmane dembele
Foto: Saolab Press / Shutterstock.com
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Der FC Barcelona hat tatsächlich noch immer eine Resthoffnung darauf, dass Ousmane Dembele seinen in einem halben Jahr auslaufenden Vertrag verlängern wird. Dem Flügelstürmer soll erneut eine Entscheidungsdeadline gesetzt worden sein.

Noch in dieser Woche soll Dembele gegenüber der Vereinsführung endgültig kommunizieren, ob er seinen Kontrakt verlängern wird oder einen Wechsel in Betracht zieht. Nachdem es kurzzeitig danach aussah, als kämen die zerstrittenen Parteien doch noch überein, sind inzwischen wohl unüberbrückbare Gräben entstanden.

Federführend dafür verantwortlich ist angeblich Dembeles Berater Moussa Sissoko. Der soll darauf bedacht sein, den Vertrag seines Klienten auslaufen zu lassen, um im kommenden Sommer stattdessen ein saftiges Handgeld für die Vermittlung zu einem anderen Klub zu kassieren.

Berater von Ousmane Dembele besteht auf ablösefreien Wechsel

Die ohnehin schon unangenehme Lage droht schon bald an Schärfe zu gewinnen. Laut Cadena SER wird sich Dembele im Falle seiner Nichtverlängerung verweigern, Barça im Januar zu verlassen. Sissoko soll gegenüber dem Management weiterhin darauf bestehen, dass sein Mandant ablösefrei wechseln wird. Das Szenario droht somit völlig aus dem Ruder zu laufen.

Barça wird das mit Sicherheit nicht zulassen. Der wirtschaftlich schwer angeschlagene Klub investierte einst 140 Millionen Euro in Dembele – ein ablösefreier Weggang wäre somit der Super-GAU für den einst so stolzen katalanischen Fußballklub.

Dass sich Barça und Dembele in den kommenden Wochen noch mal annähern, gilt als nahezu ausgeschlossen. Sissoko soll für die Verlängerung 30 Millionen Euro Jahresgehalt, 15 Millionen Euro Provision für sich und 30 Millionen Euro Unterschriftsprämie fordern. Zahlen, die Barça weder liefern kann noch will.

Verwendete Quellen: Cadena SER
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