Ringen um Robert Lewandowski: Noch kein offizielles Barça-Angebot!

21.06.2022 um 12:05 Uhr - Update: 12:12 Uhr
von Tobias Krentscher
LaLiga-Redakteur
Schreibt seit 2010 über den spanischen Fußball. Gründer und Chefredakteur von Fussballeuropa.com.
robert lewandowski
Foto: / Getty Images
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Robert Lewandowski hat in den vergangenen Wochen mehrfach klargestellt, dass das Kapitel Bayern München für ihn nach acht gemeinsamen Jahren beendet ist. Vorstandsboss Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic verweisen jedoch gebetsmühlenartig auf den bis 2023 gültigen Vertrag.

Der Rekordmeister kämpft trotz der bevorstehenden Verpflichtung von Sadio Mane (30, FC Liverpool) um einen Verbleib des Bundesliga-Torschützenkönigs. Am vergangenen Mittwoch traf sich Hasan Salihamidzic mit Robert Lewandowski und dessen Berater Pini Zahavi auf Mallorca.

Salihamidzic versuchte nach Informationen von Sky bei dem Treffen, um bei Lewandowski und Zahavi um einen Verbleib an der Säbener Straße zu werben. Es soll ein "inhaltlich sehr wertvolles Gespräch" gewesen sein, berichtet der deutsche Pay-TV-Sender.

Angebot von Barça? Fehlanzeige!

Sky berichtete vor knapp einem Monat mit Verweis auf die Bild am Sonntag von einem ersten Angebot in Höhe von 32 Millionen Euro, das Barça abgegeben haben soll. Die in Barcelona ansässige Mundo Deportivo hält jedoch dagegen. Der Sporttageszeitung zufolge hat Barça noch kein offizielles Angebot für Lewy hinterlegt.

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Die Blaugrana wollen zunächst ihre Hausaufgaben im finanziellen Bereich machen. Anteile der Merchandising-Abteilung und der TV-Rechte sollen verkauft werden, um Transferbudget zu generieren, Schulden zu tilgen und das Gehaltsbudget in Hinblick auf das Financial Fairplay der Primera Division zu erhöhen.

Lewandowski will nicht zu Chelsea

Lewandowski will trotz des bisher fehlenden offiziellen Angebots weiterhin nur zum FC Barcelona wechseln. Laut ESPN plant der FC Chelsea eine Verpflichtung des Polen, Thomas Tuchel sei ein großer Lewandowski-Fan, laut Sport1 kommen die Blues für den Bayern-Topstürmer als neuer Arbeitgeber aber nicht infrage.

Verwendete Quellen: mundodeportivo.com
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