Robert Lewandowski: So könnte Real Madrid seinen Wechsel verhindern

03.06.2022 um 09:58 Uhr
Thomas Schmidt
Bundesliga-Experte
Bayern-Fan seitdem er denken kann. Kennt sich in Sachen Rekordmeister und Bundesliga bestens aus, seit 2022 im Team von Fussballeuropa.com.
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Foto: / Getty Images

Für Robert Lewandowski kommt eine Zukunft beim FC Bayern trotz laufenden Vertrags bis 2023 nicht mehr infrage. Das machte der Pole bei einer Pressekonferenz im Lager seiner Nationalmannschaft mehr als deutlich.

"Meine Geschichte beim FC Bayern ist vorbei. Eine weitere gute Zusammenarbeit kann ich mir nicht vorstellen", erklärte der Nationalstürmer unmissverständlich. "Wechsel zu Barça? Es hängt von mehreren Faktoren ab. Ich denke, meine Situation ist klar und es hat keinen Sinn, darüber zu reden."

Der FC Bayern in Person von Vorstandsboss Oliver Kahn reagierte bei SPORT1: " Warum Robert diesen Weg gewählt hat, kann ich Ihnen nicht sagen. Solche Äußerungen in der Öffentlichkeit bringen keinen weiter. Robert wurde hier zweimal in Folge Weltfußballer - ich denke, er sollte wissen, was er am FC Bayern hat."

FC Barcelona

Bayern nur verkaufsbereit, wenn Hochkaräter als Ersatz kommt

Zwar betonten die Verantwortlichen des Rekordmeisters in den vergangenen Wochen, dass Lewandowski seinen Vertrag erfüllen werde, ab 40 Millionen Euro Ablöse sollen die Münchener laut dem Fachblatt Kicker allerdings verkaufsbereit sein. Voraussetzung: Die Bayern bekommen einen Hochkaräter als Ersatz.

Sadio Mane (30, Vertrag bis 2023) vom FC Liverpool ist der Auserwählte von Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Der Senegalese soll sich eine neue Herausforderung wünschen. Als Weltklassestürmer hätte er das Zeug, Lewandowski zu ersetzen.

Jetzt bringt laut der spanischen Zeitung Sport ausgerechnet Barcelonas Erzrivale Real Madrid den Mane-Wechsel an die Säbener Straße in Gefahr - und damit auch die Freigabe Lewandowskis. Die Königlichen denken demnach nach der Absage von Kylian Mbappe (23) über eine Verpflichtung von Mane nach. Es gab bereits Kontakt zum Umfeld des Spielers.

Sollte Real Madrid den Bayern Sadio Mane wegschnappen, sind nicht mehr viele Weltklassealternativen auf dem Markt. Chelsea-Stürmer Romelu Lukaku ist wohl zu teuer – Chelsea investierte im vergangenen Sommer 115 Millionen Euro - und liebäugelt ohnehin mit einer Rückkehr zu Inter Mailand.

Rafael Leao (22) wurde vom AC Mailand jüngst als unverkäuflich betitelt, seine Ausstiegsklausel beträgt 150 Millionen Euro. Darwin Núñez (Benfica Lissabon) würde wohl ebenfalls mehr als 100 Millionen Euro kosten.

Verwendete Quellen: sport.es
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