Vertrag bis 2023 :Samuel Umtiti lehnte Angebote von Lazio und Besiktas ab – im Januar will Barça ihn loswerden

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Die Zeiten, in denen Samuel Umtiti Weltklasse verkörperte, sind lange vorbei. Nach dem Karriere-Höhepunkt, dem Titelgewinn bei der WM 2018 mit der französischen Nationalmannschaft, machten Verletzungsprobleme dem Innenverteidiger immer wieder zu schaffen.

Seinen Stammplatz in Barcelona verlor der spielstarke Abwehrmann zunächst an Clement Lenglet, mittlerweile sind gleich fünf Innenverteidiger (neben Lenglet: Gerard Pique, Eric Garcia, Ronald Araujo, Oscar Mingueza) in der Hierarchie an ihm vorbeigezogen.

Hintergrund

Im vergangenen Sommer sollte Umtiti gehen. Grundsätzlich wäre der Franzose wechselbereit gewesen, allerdings wäre nur ein Top-Klub, der in der Champions League vertreten ist, für ihn eine Option gewesen.

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Samuel Umtiti sagte Lyon, Nizza, Lazio Rom und Besiktas ab

Zwei Vereine aus der Königsklasse zeigten Interesse: Besiktas Istanbul, wohin Umtitis Mannschaftskollege Miralem Pjanic wechselte, und Lazio Rom. Zudem klopften Nizza und Olympique Lyon an. Umtiti sagte den vier Vereinen aber ab und bat in einem emotionalen Gespräch mit Barça-Präsident Joan Laporta um die Möglichkeit, sich bei Barça zu beweisen.

Seine letzte Chance scheint der 27-Jährige aber nicht nutzen zu können. Bisher stand er nicht einmal auf dem Rasen in der Saison 2021/2022.

Laut Sport ist die Entscheidung gefallen: Umtiti soll im Januar abgegeben werden. Die Blaugrana wollen möglichst große Teile von Umtitis Gehalt einsparen. Den gut dotierten, bis 2023 gültigen Vertrag wolle man notfalls "mit drastischen" Mitteln anpassen bzw. auflösen.

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