Sergio Busquets liegt Amerika-Angebot vor - Barça trifft eine Entscheidung

15.12.2022 um 11:58 Uhr
von Tobias Krentscher
LaLiga-Redakteur
Schreibt seit 2010 über den spanischen Fußball. Gründer und Chefredakteur von Fussballeuropa.com.
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Sergio Busquets' Vertrag beim FC Barcelona läuft am Saisonende aus - Foto: / Getty Images

Der FC Barcelona will das Ende Juni kommenden Jahres auslaufende Arbeitspapier von Sergio Busquets nach Informationen von Transferreporter Fabrizio Romano um eine Spielzeit verlängern.

Busquets einer der Großverdiener

Dem Vernehmen nach müsste der Welt- und Europameister aber einer Gehaltskürzung zustimmen. Busquets gehört wie Frenkie de Jong und Jordi Alba zu den Topverdienern, deren Verträge noch auf das Konto von Ex-Boss Josep Maria Bartomeu gehen.

Xavi Hernandez (42) hat sich bereits für eine Vertragsverlängerung seines ehemaligen Mitspielers ausgesprochen, doch Busquets hat auch andere Möglichkeiten. Aus der Major League Soccer haben mehrere Vereine Interesse bekundet.

Inter Miami legt Offerte vor

Dem 34-Jährigen liegt nun ein erstes offizielles Angebot von Inter Miami vor. Die Saison der Major League Soccer startet im März. Sollte sich Busquets gegen eine Vertragsverlängerung bei Barça und für den Klub von David Beckham entscheiden, würde er aber erst im Juli kommen können.

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David Beckham ist Mit-Eigentümer von Inter Miami - Foto: Kathy Hutchins / Shutterstock.com

Trennung im Winter ausgeschlossen

Laut Fabrizio Romano hat Barça nicht vor, Busquets in der Winter-Transferperiode abzugeben. Wenn eine Trennung erfolgt, dann erst zum Ende der laufenden Saison. Diese Entscheidung soll gefallen sein.

Busquets hat mit Barça noch hohe Ziele. Nach drei Jahren ohne Meisterschaft soll endlich wieder der Titel in der Primera Division her, aktuell belegen die Blaugrana den ersten Tabellenplatz.

Aus der Champions League ist Barça zwar ausgeschieden, Xavi hat aber den Sieg der Europa League als Ziel ausgerufen. In der Copa del Rey strebt der Rekord-Pokalsieger (31 Erfolge) danach, den amtierenden Pokalsieger Betis Sevilla vom Thron zu stoßen.

Verwendete Quellen: Fabrizio Romano