Primera Division

Unfassbare Summe: Barça schuldet Gerard Pique 52 Millionen

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Foto: / Getty Images

Robert Lewandowski, Jules Kounde, Raphinha, Franck Kessie und Andreas Christensen haben dem FC Barcelona über 150 Millionen Euro gekostet. Weitere Transfers sind in Planung. Weil der einst so stolze katalanische Klub aber einen Schuldenberg von über 1,3 Milliarden vor sich herschiebt, reiben sich viele an den Transferaktivitäten.

Das Kritische daran: Barça kann aufgrund der hohen Verschuldung sowie dem überschrittenen Gehaltsetat noch nicht mal alle Neuzugänge für den Spielbetrieb registrieren. Wasser auf die Mühlen der vielen Kritiker, die sich nun erneut verwundert die Augen reiben dürften.

FC Barcelona

Laut der katalanischen Tageszeitung Ara steht Barça bei Gerard Pique mit unfassbaren 52 Millionen Euro in der Kreide. Dabei handelt es sich um Gehaltsstundungen, die aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie vorgenommen worden waren. Mit der Vereinsführung sei vereinbart worden, dass das gesamte Geld erst in der Saison 2022/23 überwiesen wird.

Barça schuldet Gerard Pique noch 70 Prozent seines Gehalts

Pique hat dem Verein geholfen, als er in Schwierigkeiten war, aber das alles ist nicht umsonst. Der Verteidiger will bezahlt werden, zumal 70 Prozent seiner Bezüge aufgeschoben wurden.

Das Kontroverse an der Sache: Der Barça-nahe Reporter Gerard Romero hatte erst in dieser Woche Bilder und Videos veröffentlicht, auf denen zu sehen war, wie die Vereinsführung mit Pique und dessen Berater Arturo Canales zusammenkam. Barça soll den 35-Jährigen während des Austauschs erneut darum gebeten haben, auf Gehalt zu verzichten.

Ein Vereinswechsel kommt für Pique übrigens nicht infrage. Der sagte: "Natürlich werde ich weitermachen." Aufgrund der Umstrukturierung im Kader wird Pique in der kommenden Saison vermehrt auf der Bank Platz nehmen müssen.