Warum Barça bei Kylian Mbappe nie eine Chance hatte

22.02.2022 um 21:27 Uhr
von Andre Oechsner
Redakteur
Experte für den Transfermarkt, berichtet seit 2015 über den internationalen Fußball. Seit 2019 im Team von Fussballeuropa.com.
kylian mbappe
Foto: sbonsi / Shutterstock.com
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Das Team um Kylian Mbappe hat großen Einfluss auf die Karriere des kommenden Superstars. Mutter Fayza Lamari, Vater Wilfrid Mbappe und die Anwältin Delphine Verheyden kümmern sich um die Belange des Stürmers, der Paris Saint-Germain aller Voraussicht nach im Sommer verlassen wird.

Der FC Barcelona hatte sich in der Vergangenheit mehrfach um eine Zusammenarbeit mit Mbappe bemüht, wie die Sport berichtet. Vater Wilfrid soll intern fortwährend gesagt haben: "Ich bin Barça-Fan, aber mein Sohn Kylian ist für Madrid. Wenn er jetzt zu Barça geht, kann er niemals für Madrid spielen. Wenn er zu einem anderen Verein geht, kann er immer nach Madrid gehen."

Barça holte sich im Sommer 2017 die erste Absage ein, als PSG Mbappe zunächst auf Leihbasis unter Vertrag nahm, um später fast 150 Millionen Euro für den Transfer auszugeben. Und genau der französische Dauermeister ist es, der um eine Vertragsverlängerung seines Aushängeschilds kämpft – und damit einen ablösefreien Abgang verhindern möchte.

Real Madrid soll Kylian Mbappe drohen

Mit einer schnellen Entscheidung ist allerdings nicht zu rechnen. Die Times hatte vor Kurzem über einen hochdotierten Zweijahresvertrag berichtet, der Mbappes Unterschriftshand durchaus zucken lasse. Real-Patriarch Florentino Perez soll dagegen gedroht haben, dass, sollte Mbappe einen neuen Vertrag an der Seine unterzeichnen, ein Wechsel nach Madrid vom Tisch sei.

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"Ich habe meine Zukunft noch nicht entschieden. Ich spiele für Paris Saint-Germain, einem der besten Klubs der Welt", sagte der 23-Jährige im Rahmen des pikanten Duells in der Champions League gegen Real. "Wird dieses Spiel meine Zukunft beeinflussen? Nein. Ich habe mich noch nicht entschieden, ich gebe mein Bestes und dann werden wir sehen, was nächste Saison passiert."

Verwendete Quellen: Sport
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