Wechselentscheidung: Jules Kounde will unbedingt für Barça spielen

16.06.2022 um 16:24 Uhr
von Andre Oechsner
Redakteur
Experte für den Transfermarkt, berichtet seit 2015 über den internationalen Fußball. Seit 2019 im Team von Fussballeuropa.com.
jules kounde
Foto: / Getty Images
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Jules Kounde hat sich in dieser Woche einem geplanten operativen Eingriff unterzogen, der ihn voraussichtlich sechs Wochen vom Trainings- und Spielbetrieb fernhalten wird. Anderthalb Monate, in denen er sich intensiv Gedanken über seine Zukunft machen kann.

Der FC Barcelona, insbesondere Trainer Xavi Hernandez, soll schon lange Feuer und Flamme für Kounde sein und den Innenverteidiger unbedingt schon in diesem Sommer ins Camp Nou holen wollen. Der 23-Jährige sendet offenbar positive Signale.

Jules Kounde will zu Barça wechseln

Kounde will laut Mundo Deportivo unbedingt für Barça spielen, hat seinen aktuellen Klub FC Sevilla darüber informiert und die laufenden Verhandlungen über einen Wechsel in die Premier League vorerst gestoppt.

Dort sollen der FC Chelsea und Newcastle United dazu bereit sein, die in Koundes noch bis 2024 datiertem Vertrag enthaltene Ausstiegsklausel in Höhe von 90 Millionen Euro zu aktivieren. Vor allem eine vermeintliche Veränderung hin zu den Blues schien sich in den letzten Wochen zu konkretisieren.

Xavi ist von Amors Pfeil getroffen worden, Kounde ist vor Kalidou Koulibaly (30, SSC Neapel) sein absoluter Wunschspieler für die Innenverteidigung. Dort sieht Xavi Bedarf, der den routinierten Gerard Pique bereits darüber informiert haben soll, dass er ab der kommenden Saison nicht mehr regelmäßig zum Einsatz kommen wird.

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Problem: Barça kann sich Jules Kounde nicht leisten

Inmitten der katastrophalen finanziellen Lage, in der sich Barça zweifelsohne befindet und über die natürlich auch der FC Sevilla bestens in Kenntnis ist, kann sich der spanische Vizemeister Kounde nach aktuellem Ermessen aber nicht leisten.

Sevilla soll derweil bereit sein, den aufstrebenden Abwehrmann für 65 bis 70 Millionen Euro, also weit unter der Ausstiegsklausel, nach Barcelona ziehen zu lassen. Allein der Glaube daran fehlt, Barça müsste so eine hohe Investition erst mal rechtfertigen. Zumal ja auch noch Robert Lewandowski kommen soll.

Verwendete Quellen: Mundo Deportivo
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