FC Barcelona :Wegen Davis-Cup-Reform: Alexander Zverev stänkert gegen Gerard Pique

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Bei den BMW Open in München kämpft  Alexander Zverev dieser Tage um den Sieg – und seine Kollegen um seine Teilnahme am Davis Cup. Von diesem hält das deutsche Tennis-Ass nach der Reform nämlich überhaupt nichts.

"Ich finde es nicht in Ordnung, wenn jemand reinkommt und versucht, Tennis-Geschichte einfach kaputt zu machen und ein neues Turnier mit Geld so herauszustellen", wetterte Zverev nach dem 6:2, 6:4 gegen den Litauer Ricardas Berankis am Mittwoch.

Und weiter: "Vor allem nicht, wenn ein Fußball-Spieler kommt und sagt: 'So wird das jetzt gespielt!' Und auf einmal machen das alle. Da bin ich dagegen! Nicht, weil ich keinen Davis Cup spielen will. Der Davis Cup ist Tennis-Historie und die kann man nicht mit Geld kaputt machen. Das haben die jetzt im Fußball versucht – mit der Super League. Das hat super geklappt."

Hintergrund


Schon 2019, als der Davis Cup nach der Reform erstmals ausgetragen wurden, war kurzzeitig sogar von einem Boykott die Rede. Roger Federer und Novak Djokovic übten seinerzeit heftige Kritik. Wie inzwischen Usus spielte auch beim Davis Cup das Geld eine große Rolle.

Gerard Pique und seine Kosmos Group sicherten den teilnehmenden Verbänden in den kommenden 25 Jahren die aberwitzige Summe von drei Milliarden Dollar zu. Zverev hoffe inständig, dass schon bald wieder im alten Modus gespielt werden: "Ich hoffe, dass wir wieder zum alten System zurückkehren, dass die Emotionen und die Leidenschaft zurückkommen."