"Ideallösung" zu teuer

Achraf Hakimi galt als "Ideallösung" - zu hohe Forderung schreckte die Bayern ab

07.03.2022 um 11:39 Uhr
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Foto: Romain Biard / Shutterstock.com
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Real forderte damals 45 Millionen Euro für den Marokkaner. Der deutsche Rekordmeister war nicht bereit, eine solche Summe zu zahlen, obwohl Hakimi nach Informationen des kicker als die "Ideallösung" auf der rechten Abwehrseite angesehen wurde. Dass der FCB so knauserig blieb, erfreute wiederum Inter Mailand. Die Italiener schlugen zu und holten mit ihrem Neuzugang 2020/2021 die Meisterschaft.

Nach dem Gewinn des Scudetto initiierte Inter einen Sparkurs, bei dem ihnen Hakimi ebenfalls eine große Hilfe war. Der heute 23-Jährige wechselte vor der aktuellen Spielzeit für 66,5 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain und bescherte den Nerazzurri ein dickes Transfer-Plus.

Pavard: Blockierte sein Transfer die Hakimi-Verpflichtung

Die Bayern sträubten sich seinerzeit, die genannte Ablösesumme für Hakimi zu bezahlen, weil sie erst ein Jahr zuvor Benjamin Pavard für 35 Millionen Euro vom VfB Stuttgart losgeeist hatten. Der Rechtsverteidiger, der auch im Zentrum agieren kann, überzeugte in seinen zweieinhalb Jahren beim FCB aber nur mäßig.

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Zeitweise musste sogar Joshua Kimmich rechts hinten aushelfen, weil die Leistungen des Franzosen nicht stimmten. Momentan ist Pavard wieder in guter Verfassung, was seine 26 Saisoneinsätze belegen.

Im Vergleich mit Hakimi zieht der 25-Jährige dennoch den Kürzeren. Während der PSG-Spieler aktuell beispielsweise auf sechs Torbeteiligungen kommt, sind es bei Pavard nur zwei. Darüber hinaus ist Hakimi insgesamt präsenter auf dem Platz und drückt dem Spiel damit viel eher seinen Stempel auf.

Achraf Hakimi: Hintergrund

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