Bundesliga

Cristiano Ronaldo will zum FC Bayern - Kahn-Absage nur Medienstrategie?

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"So sehr ich Cristiano Ronaldo als einen der Größten schätze: Ein Transfer würde nicht in unsere Philosophie passen", sagte Oliver Kahn am Mittwoch dieser Woche zum kicker. Damit sollte sich das Thema eines Wechsels zum FC Bayern eigentlich erledigt haben. Dem ist aber nicht so.

Das Portal Tuttomercatoweb verbreitet nun Informationen, die sowohl beim deutschen Rekordmeister als auch bei Manchester United durch den Filter gelaufen seien – und schreibt: Bei den Vorgängen in den letzten Tagen halte es sich lediglich um eine Medienstrategie, Ronaldos Berater Jorge Mendes verhandle schon seit geraumer Zeit mit dem FC Bayern und werde das auch weiterhin tun.

FC Bayern

Ronaldo kann sich offenbar ausschließlich für einen Wechsel in die bayrische Landeshauptstadt begeistern. Dort sehen sie ihn als perfekten Nachfolger für Robert Lewandowski, der unbedingt zum FC Barcelona wechseln möchte. "Wir haben ein Angebot gemacht, der FC Bayern prüft es gerade. Wir warten auf die Antwort und hoffen, dass sie positiv sein wird", sagte Barça-Boss Joan Laporta.

Cristiano Ronaldo zum FC Bayern: Berater verhandelt

Dass Mendes vor Kurzem in Barcelona zu Gast war, soll natürlich auch mit dem FC Bayern zu tun haben. Der geschäftige Berater spinne im Hintergrund geduldig das Netz, heißt es. Ronaldo will sich zu einem Klub verändern, der in der kommenden Saison Champions League spielt. Fußball in der Königsklasse kann ihm Manchester United nicht bieten.

Wie im vergangenen Sommer droht sich um den 37 Jahre alten Superstar erneut ein riesiges Wechseltheater zu entwickeln. Ronaldo wird nicht mit United ins Trainingslager nach Thailand und Australien fliegen. Das teilte der Klub am Donnerstag mit. Ronaldo gab an, sich aus familiären Gründen eine zusätzliche Auszeit nehmen zu müssen. United teilte wiederum mit, dass Ronaldo "weiterhin einen Vertrag" habe und "nicht zum Verkauf" stehe.