Bayern und BVB wollten Sporting-Neuzugang Jeremiah St. Juste

14.05.2022 um 07:23 Uhr
von Tobias Krentscher
LaLiga-Experte
Seit Ronaldinhos Glanzzeit ein Anhänger des FC Barcelona. Schreibt seit 2010 über den spanischen Fußball. Gründer und Chefredakteur von Fussballeuropa.com.
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Foto: / Getty Images

Jeremiah St. Juste heuert am 1. Juli gegen eine Ablösezahlung von 10 Millionen Euro plus mögliche Boni in Höhe von 2 Millionen bei Sporting Lissabon an und unterschreibt einen Arbeitsvertrag bis 2026. 45 Millionen Euro werden als Ausstiegsklausel in seinem Vertrag hinterlegt.

St. Juste, der unter anderem durch sein hohes Tempo und eine gute Ballbehandlung besticht, hatte durchaus auch andere Optionen auf dem Tisch. Der FC Sevilla aus Spanien sowie die Premier-League-Klubs Newcastle, West Ham United und Leicester City sollen Interesse bekundet haben.

Wie die niederländische Tageszeitung De Telegraf berichtet, war sogar der FC Bayern an dem 25-Jährigen dran. Demnach soll vor allem Julian Nagelsmann (34) von St. Juste überzeugt sein, der Bayern Trainer sehe in ihm einen "Allround-Verteidiger, der perfekt in die Philosophie" passe.

FC Bayern

Jeremiah St. Juste wurde einst in der Jugendabteilung des SC Heerenveen ausgebildet, ehe er 2017 bei Feyenoord Rotterdam unterschrieb und zwei Jahre später nach Mainz übersiedelte.

Zahlreiche Interessenten wollten St. Juste

Durch seine Darbietungen in der Bundesliga hat Jeremiah St. Juste laut De Telegraaf auch das Interesse von Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund auf sich gezogen, die Rheinhessen hätten für den ehemaligen niederländischen U21-Nationalspieler im vergangenen Sommer allerdings 25 Millionen Euro Ablöse gefordert. Das war Bayer und dem BVB zu teuer.

Nun erhält Sporting Lissabon den Zuschlag. Laut Telegraaf, weil St. Juste beim portugiesischen Giganten ein gutes Bauchgefühl gehabt habe. Sporting-Coach Ruben Amorim habe "immer Kontakt" zu St. Juste gehalten.

Sporting hat einen Spieltag vor dem Ende der Primeira Liga die Vize-Meisterschaft hinter dem FC Porto sicher - und damit auch die Champions-League-Qualifikation.

Verwendete Quellen: telegraaf.nl
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