Bayern-Transferoffensive: Lothar Matthäus spricht eine Warnung aus

07.07.2022 um 19:39 Uhr
von Kevin Richau
Redakteur
Berichtet seit 2021 für Fussballeuropa.com über den internationalen Fußball.
lothar matthaus
Foto: / Getty Images
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Der deutsche Rekordnationalspieler sprach bei BILD das Thema an, das etliche Kenner der heimischen Fußballszene im Moment umtreibt. "Ich wundere mich, woher plötzlich das viele Geld kommt." Die Bayern haben stets betont, im Vergleich mit den internationalen Topklubs, nicht so hohe Summen in Bezug auf Löhne und Ablösesummen bezahlen zu können.

Dass sein früherer Klub plötzlich die Spendierhosen anhat, überrascht Matthäus ungemein, wie er zugibt. "Es hieß zuletzt immer, man habe weniger zur Verfügung, auch wegen der Corona-Einbußen." Aus diesem Grund hätten schließlich die Vertragsverhandlungen mit Robert Lewandowski und Serge Gnabry stagniert.

"Und dann kommt Mane für 41 Mio. Euro, soll Laimer kommen für 25, 30 Mio. Euro, soll de Ligt kommen für 60, 70 oder 80 Mio. Euro", machte Matthäus auf den Widerspruch im Handeln des deutschen Rekordmeisters aufmerksam. "Die anderen Spieler beobachten das", sprach der einstige Libero zum Schluss noch eine Warnung aus.

Es mutet schon merkwürdig an, dass für etablierte Leistungsträger wie Lewandowski und Gnabry zu wenig Geld in den Verhandlungen locker gemacht wird, während auf der anderen Seite genügend Kapital für Neuzugänge vorhanden ist. Die Debatte um die fehlende Wertschätzung, die einige Spieler aus dem Bayern-Kader beklagen, wird durch solche Transfers weiter an Fahrt aufnehmen.

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