FC Bayern Haaland-Poker: Hat sich Bayern-Boss Oliver Kahn verplappert?

imago erling haaland 060322
Foto: Norbert Schmidt / imago images

Oliver Kahn wurde dabei beobachtet, wie er vor wenigen Tagen nach Monaco flog. Da der Berater von Dortmunds Erling Haaland, Mino Raiola, im Fürstentum wohnt, ließ die Reise des ehemaligen Welttorhüters schnell Gerüchte um einen Transfer aufkommen. Diese wollte Kahn nicht unkommentiert lassen.

"Es ist richtig, dass ich in Monaco war, ich war aber auch in London, man trifft ja nicht nur Spielerberater", erklärte der Titan dem Bezahlsender Sky vor dem Topspiel seiner Münchener gegen Bayer 04 Leverkusen (1:1). "Ich denke, es ist auch ganz normal, dass man sich mit dem ein oder anderen Spielerberater trifft." Demnach kam es also zu einer Unterhaltung mit Mino Raiola.

FC Bayern

Der Grund des Treffens ist weiterhin nicht bekannt

Nun ist der italienische Spielervermittler nicht nur für Erling Haaland zuständig, weshalb nach Kahns Aussagen immer noch nicht klar ist, über wen beim Treffen in Monaco gesprochen wurde. Der Bayern-Boss könnte sich unter anderem über Ryan Gravenberch erkundigt haben, der aktuell für Ajax Amsterdam aufläuft und großes Interesse beim deutschen Rekordmeister heraufbeschwor.

Der Niederländer würde das Zentrum der Bayern qualitativ aufwerten. Durch die langfristige Verletzung von Stammspieler Leon Goretzka ist ersichtlich geworden, wie dünn die Personaldecke auf dieser Position ist. Insbesondere, wenn dann auch noch weitere etablierte Kräfte wie Joshua Kimmich ausfallen.

Trainer Julian Nagelsmann war wegen der Ausfälle in dieser Saison etwa gezwungen, Flügelspieler Jamal Musiala in die Mitte zu ziehen, was glücklicherweise von Erfolg gekrönt war. Eine Ideallösung sieht trotzdem anders aus.