FC Bayern :David Alaba: Barça oder Real Madrid? Entscheidung soll bald fallen

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Foto: ULMER Pressebildagentur / imago images

Paris Saint-Germain geht im Rennen um David Alaba leer aus. Nach Informationen von SKY lehnten der Bayern-Superstar und sein Berater ein "lukratives Angebot" der Franzosen offiziell ab.

"Wenn es ihm wirklich nur um die reine Kohle gegangen wäre, dann hätte er dieses Angebot von PSG wirklich blind annehmen können und wäre für den Rest seines Lebens gut versorgt gewesen", erklärt SKY-Reporter Max Bielefeld.

Auch Chelsea kassiert eine Absage

Neben PSG fragte auch Chelsea bei Alaba an. Doch auch für das Angebot der Blues hatte der 28-Jährige eine Absage übrig. Vor allem Trainer Thomas Tuchel soll sich eine Zusammenarbeit mit Alaba gewünscht haben.

Weitere gehandelte Klubs wie Tottenham und Manchester United dürften im Alaba-Poker ebenfalls chancenlos sein. Alaba will nicht in die Premier League wechseln, Manchester City sagte er bereits zuvor ab.

Hintergrund


Real Madrid Favorit, Barça baggert noch

Der Abwehrallrounder will in die Primera Division. Real Madrid ist in der Favoritenstellung. Laut der Tageszeitung ABC gibt es bereits eine Einigung zwischen beiden Parteien.

Der FC Barcelona mit dem neu gewählten Präsidenten Joan Laporta hat allerdings laut SKY eine Alaba-Verpflichtung noch nicht aufgegeben. Die endgültige Entscheidung soll in Kürze fallen. Derzeit stehen die Chancen angeblich bei 50:50.

Alaba als Ramos-Erbe bei Real Madrid?

Bei Real könnte Alaba das Erbe von Sergio Ramos (34, Vertrag läuft aus) als Abwehrchef antreten. Die Gespräche über eine Vertragsverlängerung des Urgesteins stocken seit Monaten.

Als Linksfuß würde Alaba gut zu Ramos' Innenverteidiger-Partner Raphael Varane (27, Rechtsfuß) passen. Im zentralen Mittelfeld könnte Alaba zudem als Backup für Casemiro einspringen.

Auf der Linksverteidiger-Position würde Alaba bei den Königlichen nicht benötigt werden. In Ferland Mendy und Marcelo stehen dort zwei Hochkaräter unter Vertrag.

David Alaba: So könnte er bei Barça spielen

Bei Barça könnte Alaba hingegen auf der linken Seite einspringen, zumindest zeitweise. Hinter Jordi Alba konnte sich Junior Firpo nicht als zuverlässiger Backup erweisen. Er soll verkauft werden.

Im zentralen Mittelfeld könnte Alaba Sergio Busquets (32) Verschnaufpausen verschaffen. In der Innenverteidigung stehen in Clement Lenglet und Samuel Umtiti bereits zwei Linksfüßer unter Vertrag.

Beide konnten in den vergangenen Monaten allerdings nicht überzeugen. Umtiti gilt schon länger als Verkaufskandidat. Lenglet ist ebenfalls nicht mehr unumstritten. Ob Alaba ihn ablöst, werden die kommenden Wochen zeigen.