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"Keine Einbahnstraße": Rechtsexperte greift Robert Lewandowski an

07.07.2022 um 20:39 Uhr
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Foto: / Getty Images
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"Loyalität und Vertragstreue müssen einige Spieler noch lernen. Ein Profivertrag ist keine Einbahnstraße", erklärte der Rechtsanwalt gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. "Spieler können nicht wie Profis kassieren und sich wie Amateure verhalten."

Der Verein halte aufgrund des gültigen Kontrakts ohnehin alle Zügel in der Hand. Summerer machte deshalb auf das in Deutschland gelte Recht aufmerksam: "Laut FC Bayern München hat Lewandowski noch einen Arbeitsvertrag mit fester Laufzeit bis Mitte 2023. Mangels Ausstiegsklausel hat er diesen zu erfüllen, ohne Wenn und Aber."

Mit einem angestrebten Streik würde sich der Stürmer überdies einen Bärendienst erweisen."Erscheint er nicht zum Training oder verstößt er gegen Weisungen seines Trainers, drohen ihm Abmahnung und Gehaltskürzung", warnte Summerer Lewandowski im Voraus vor überstürztem Handeln.

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"Spielt er absichtlich schlecht, schadet er sich selbst und seinem guten Ruf." Letzteres hat durch die öffentlich geäußerten Wechselabsichten gewiss schon erheblichen Schaden genommen.

Der FC Bayern soll sich nach Lewandowskis Aussagen und der Verpflichtung von Sadio Mane offener in Bezug auf den Verkauf des Polen zeigen. Lewys Wunschverein, der FC Barcelona, ist laut Marca außerdem bereit, die geförderte Ablöse in Höhe von 50 Mio. Euro, plus Boni, zu bezahlen.

Verwendete Quellen: abendzeitung-muenchen.de

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