Bundesliga

Erling Haaland: Ist das Desinteresse der Bayern nur gespielt?

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Der einstige Stürmer von Eintracht Frankfurt, Jan Aage Fjörtoft, ist gut mit Erlings Vater Alf-Inge Haaland befreundet und gab in den letzten Monaten immer wieder fundierte Prognosen zur Zukunft des BVB-Stürmers ab. Im Sport1-"Doppelpass" legte der Norweger am letzten Sonntag nach und sorgte dabei für offene Münder.

"Manchester City ist in der Pole Position. Aber ich weiß, dass die Bayern sich immer noch sehr darum bemühen, ihn zu kriegen." Diese Aussage ließ Bayerns Sportdirektor, Hasan Salihamidzic, nicht einfach so stehen. "Das macht ja keinen Sinn", erklärte der 45-Jährige kurz darauf bei Sky. "Wir haben den besten Stürmer der Welt. Wir haben Robert Lewandowski."

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Vor dem Hintergrund, dass der polnische Angreifer momentan mit einem Abgang liebäugelt, scheinen die Worte von Salihamidzic nur wenig Aussagekraft zu besitzen. Fest steht aber, dass die Bayern finanziell gesehen schlechte Karten im Werben um Erling Haaland haben.

Die Spielerseite verlangt angeblich bis zu 300 Millionen Euro brutto (Gehalt plus Handgeld) für eine Unterschrift unter einen Fünfjahresvertrag. Hinzukommen 75 Mio. Ablöse für den BVB. Im Gegensatz zu Man City oder Real Madrid sind die Münchener nicht gewillt, eine solche Summe zu bezahlen.