Alphonso Davies wäre 2017 fast in der Premier League gelandet

13.12.2021 um 17:24 Uhr
von Kevin Richau
Redakteur
Berichtet seit 2021 für Fussballeuropa.com über den internationalen Fußball. Sein Schwerpunkt liegt auf der Bundesliga und der Premier League.
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Foto: Cosmin Iftode / Dreamstime.com

Im Jahr 2017 stand der Premier League-Verein Swansea City kurz davor, Davies in das Liberty Stadium zu holen. Der Berater des Spielers, Dave Baldwin, hat das Talent seines Klienten richtig eingeschätzt und wollte ihn so schnell wie möglich von der MLS in eine der europäischen Topligen befördern.

Als es ernster zwischen Davies und den Schwänen wurde, funkte allerdings die britische Regierung dazwischen und verweigerte dem Außenverteidiger die Arbeitserlaubnis. Kanadas zu schlechtes FIFA-Ranking und das als zu niedrig eingestufte Gehalt des Fußballers waren in den Augen der Behörden plausible Gründe für die Verweigerung der Papiere.

Die Bayern werden sich rückblickend bei den Briten bedanken müssen. Sportvorstand Hasan Salihamidzic, damals noch Sportdirektor, verpflichtete Davies im Sommer 2018 für 10 Millionen Euro und landete damit einen Coup.

FC Bayern

Einige Experten gehen davon aus, dass der Nationalspieler zum ersten Linksverteidiger avanciert, der über 100 Millionen Euro an Ablösesumme generieren könnte. Natürlich nur, falls ihn der deutsche Rekordmeister verkaufen möchte, wovon in den nächsten Jahren nicht auszugehen ist.

Verwendete Quellen: thesun.co.uk
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