Kampf um Abwehr-Ass

Matthijs de Ligt wohl mit Bayern einig - United steigt in Poker ein

08.07.2022 um 09:07 Uhr
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Foto: / Getty Images
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Dem FC Bayern ist im Bemühen um Matthijs de Ligt offenbar der nächste wichtige Schritt gelungen. Nach Informationen des Branchenkenners Nicolo Schira ist es zu einer grundsätzlichen Einigung mit dem Abwehrstar von Juventus Turin gekommen.

De Ligt hat demnach einem Fünfjahresvertrag zugestimmt, der ihm jährlich stolze zwölf Millionen Euro netto garantieren würde. Der FC Bayern werde nun daran arbeiten, auch mit Juve Übereinkunft zu erzielen. Das gestaltet sich jedoch ziemlich schwierig.

Der italienische Rekordmeister soll eine Ablöse zwischen 90 und 100 Millionen Euro aufrufen. Eine Summe, welche die Bayern nie und nimmer aufbringen werden. Das Wichtigste in den Verhandlungen ist aber offenbar erreicht.

FC Bayern

Sportvorstand Hasan Salihamidzic soll sich schon vor ein paar Tagen de Ligts "Ja"-Wort abgeholt haben. Der gemeinsame Austausch ist stets sehr positiv verlaufen, der 22 Jahre alte Verteidiger soll sich für das Projekt in der bayrischen Landeshauptstadt begeistern können.

Salihamidzic soll ein respektvolles Gespräch mit Juves Fußballchef Federico Cherubini geführt haben. Laut Sky ist ein erstes offizielles Angebot der Bayern in Vorbereitung und könnte in den nächsten Tagen im Turiner Hauptquartier eingehen.

Manchester United steigt ebenfalls ein

Die Konkurrenz scheint allerdings groß, und vor allem zahlungskräftiger. Neben dem FC Chelsea bringt die Bild Manchester United als weiteren Interessenten und möglichen Abnehmer ins Gespräch. Das Gerücht fußt, wie so vieles bei den Red Devils, auf Erik ten Hag.

Der neue United-Trainer arbeitete mit de Ligt bereits bei Ajax Amsterdam zusammen, ernannte ihn dort zum Führungsspieler und Kapitän. Das Echo, das die beiden englischen Giganten erhalten haben sollen, ist aber gleich: Im Moment spricht de Ligt nur mit den Bayern und wartet darauf, dass es zu einer Einigung mit Juventus kommt.

Verwendete Quellen: Nicolo Schira/Sky/Bild

Matthijs de Ligt: Hintergrund

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