Bayern statt United: Darum sagte Ryan Gravenberch den Red Devils ab

14.06.2022 um 13:19 Uhr
von Thomas Schmidt
Bundesliga-Experte
Bayern-Fan seitdem er denken kann. Kennt sich in Sachen Rekordmeister und Bundesliga bestens aus, seit 2022 im Team von Fussballeuropa.com.
ryan gravenberch
Foto: / Getty Images
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Manchester United buhlte um die Dienste von Ryan Gravenberch. Coach Erik ten Hag (52), der Ajax von Ende 2017 bis zum Sommer 2022 trainierte, wollte seinen ehemaligen Schützling ins Old Trafford mitnehmen. Gravenberch ließ sich aber nicht überzeugen.

"United ist ein sehr großer und toller Verein. Aber ich hatte bereits so ein gutes Gefühl mit Bayern und hatte ihnen bereits mein Wort gegeben", erklärte das Supertalent gegenüber der niederländischen Tageszeitung De Telegraaf.

Kahn und Salihamidzic schwärmen vom Neuzugang

Oliver Kahn weiß, dass der FC Bayern in Gravenberch einen umworbenen Spieler für sich gewinnen konnte. Der Niederländer sei "ein junger, hochinteressanter Spieler, den viele europäische Top-Klubs gerne unter Vertrag genommen hätten", so der Vorstandsvorsitzende.

Ähnlich sieht es Hasan Salihamidzic. Der Sportvorstand schwärmt: "Er ist eines der größten Talente in Europa." Gravenberch beeindrucke durch eine ausgezeichnete Technik, Dynamik und Torgefährlichkeit. " Dass er sich für den FC Bayern entschieden hat, zeigt, dass er von unserem Klub und den Möglichkeiten bei uns überzeugt ist."

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Ryan Gravenberch: Ablöse und Bonuszahlungen

Um Ajax von einem Transfer zu überzeugen, legte der deutsche Rekordmeister eine Basisablösesumme von 18,5 Millionen Euro auf den Tisch. Durch Bonuszahlungen kann die Summe auf 24 Millionen Euro anwachsen. Ajax sicherte sich zudem eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von 7,5 Prozent für das Eigengewächs, dessen Vertrag in der Grachtenstadt 2023 ausgelaufen wäre.

Ryan Gravenberch war 2010 in die Jugendabteilung von Ajax gewechselt. 2018 feierte er unter ten Hag sein Debüt in der ersten Mannschaft und kam seitdem auf 103 Spiele für den Rekordmeister.

Verwendete Quellen: De Telegraaf
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