FC Bayern :Poker mit David Alaba: Hasan Salihamidzic bekam Wutanfall

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Mit allen Mitteln wollte der FC Bayern den ablösefreien Abgang von David Alaba verhindern. Die Münchner Bemühungen, die sich über einen sehr langen Zeitraum erstreckten, liefen am Ende jedoch ins Leere.

In der bayrischen Landeshauptstadt kam es zum Super-GAU: Alaba verließ den deutschen Rekordmeister nicht nur nach 13 Jahren. Zu allem Überfluss ließ er sich aufgrund seines auslaufenden Vertrags auch noch ablösefrei zu Real Madrid transferieren. Hasan Salihamidzic sollen die damaligen Verhandlungen mit dem Team Alaba aus der Fasson haben kippen lassen.

Hintergrund

Wie die Bild berichtet, soll dem FCB-Sportvorstand während Sondierungen im Bogenhauser Hof mit Alaba-Berater Pini Zahavi, Ex-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge und George Alaba der Kragen geplatzt sein. Salihamidzic soll Zahavi seinerzeit wütend angeschrien haben.

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David Alaba: Berater forderte mehr Geld wegen Amazon-Doku

Was war passiert? Zahavi wollte seine hohen Gehaltsforderungen damit legitimieren, dass Bayern durch Amazon und Co. Mehreinnahmen bevorstehen. Auf seinem Onlinestreaming-Angebot hatte Amazon vor Kurzem die Doku "FC Bayern – Behind the Legend" veröffentlicht.

Salihamidzics Wüten blieb ohne Erfolg. Alaba unterzeichnete an der Concha Espina einen langfristigen Fünfjahresvertrag und soll sich seinen Wechsel dorthin mit einem Handgeld in Höhe von 17,7 Millionen Euro sowie einem jährlichen Salär über 19,47 Millionen Euro versüßen haben lassen.

Alaba wollte sich in Madrid seinen Traum erfüllen und zum defensiven Mittelfeldspieler avancieren. Eine Rolle, die ihm in München immer verwehrt blieb. Im hochkarätigen Real-Zentrum ist aber bisher kein Platz für den 29 Jahre alten Österreicher, der stattdessen in der Innenverteidigung unumstritten ist.

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