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Lewandowski-Deal: Pandemie als Verhandlungsbremse?

20.03.2022 um 20:13 Uhr
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Foto: daykung / Shutterstock.com
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Offen wie selten sprach Hasan Salihamidzic über die wirtschaftlich begrenzten Möglichkeiten, die auch ein FC Bayern München akzeptieren muss. "Wir haben noch die Pandemie, wir haben immer noch keine vollen Stadien", erinnerte der 45-Jährige vor dem Duell mit Union Berlin bei Sky. "Wir haben eine schwierige Phase finanziell..."

Da neben Lewandowski mit Manuel Neuer und Thomas Müller (beide ebenfalls mit Verträgen bis 2023 ausgestattet) zwei weitere Topverdiener auf ihre Verhandlungen pochen, stehen Salihamidzic und seine Mitarbeiter vor einer Herkulesaufgabe. "Wir müssen schauen, dass wir die Qualität in der Mannschaft und die wirtschaftliche Komponente zusammenbekommen." Ein Drahtseilakt.

Am Mikrofon bemühte sich der Sportvorstand aber darum, einen entspannten Eindruck zu machen. "Grundsätzlich haben wir unsere Planungen. Die Ergebnisse, die wir irgendwann haben, die werde ich gern mitteilen. Wir werden schon unseren Job machen." Die Außenstehenden sollten sich demzufolge weiterhin in Geduld üben.

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Anfang Januar hat Salihamidzic eindrucksvoll demonstriert, dass er schwierige Vertragssituationen in den Griff bekommt. Mit Kingsley Coman brachte er einen wechselwilligen Spieler dazu, seinen Kontrakt bis 2027 zu verlängern. Dabei erinnerte Salihamidzic den Franzosen an die familiäre Atmosphäre im Klub, die letztlich, neben dem Geld, den Ausschlag gab.

Verwendete Quellen: sportbild.bild.de

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