FC Bayern München :Mats Hummels bestreitet Königsmörder-Vorwürfe - zu den Tuchel-Gerüchten will er nichts sagen

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"Ich kann für die anderen nicht sprechen. Es wurde ja von fünf Personen geredet, für die anderen vier kann ich nicht sprechen, aber ich hatte kein Gespräch darüber, dass ich unzufrieden wäre, weil ich nicht gespielt habe oder ähnliches", widersprach der Weltmeister nach dem 2:2 in Berlin energisch.

Der Abwehr-Star des deutschen Rekordmeisters weiter: "Dass da von so etwas wie einem Königsmörder gesprochen wird, finde ich nicht in Ordnung."

Er wisse nicht, "woher die Infos kommen oder ob es geschrieben wurde, weil ich nicht gespielt habe – aber das hat mir nicht gefallen, das würde ich nicht machen."

Nun ist Thomas Tuchel als neuer Trainer des FC Bayern München in aller Munde. Und auch bei Mats Hummels dürften da einige Alarmglocken klingeln, schließlich wird ihm ein angespanntes Verhältnis zu seinem früheren Coach nachgesagt.

"Ich kommentiere da gar nichts", sagte der Weltmeister kurzangebunden über den 44-Jährigen, die beide ein gemeinsames Jahr bei Borussia Dortmund hatten.

Hintergrund


Hummels äußert sich jedoch noch einmal zum Aus von Carlo Ancelotti beim Rekordmeister. "Der Trainer hat sich am Freitag in der Kabine verabschiedet. Das war emotional, ich habe zum ersten Mal einen Trainerwechsel während der Saison erlebt", erklärte der Verteidiger.

Und weiter meinte der Ex-Dortmunder: "Es ist eine ganz komische Situation, wenn von einem auf den anderen Tag nicht nur er, sondern auch die vier anderen Jungs (Ancelottis Assistenztrainer, Anm. d. Red.) einfach nicht mehr da sind."