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Nach Offensivfeuerwerk: Die Bayern weinen Lewy keine Träne nach

07.08.2022 um 22:32 Uhr
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Der Pole war in den letzten acht Jahren der Zielspieler der Münchener. Dies machte sich bei seiner beeindruckenden Torausbeute bemerkbar. Seit der Saison 2013/2014 holte er siebenmal die Torjägerkanone. Nachdem sein Wechsel zum FC Barcelona bekannt gegeben wurde, waren viele Experten misstrauisch, was den Bayern-Sturm der Zukunft angeht. Diese Kritiker werden nun vorerst verstummt sein.

"Die Skepsis, die es bezüglich der Offensive aufgrund der massiven Veränderung gab, haben wir mit elf Toren in zwei Spielen erst einmal in den Hintergrund gerückt", urteilte Thomas Müller (32) nach dem Kantersieg gegen Eintracht Frankfurt.

Die Bayern schlugen vor gut einer Woche zusätzlich RB Leipzig mit 5:3 im Supercup. In beiden Matches wäre das Ergebnis durchaus höher ausgefallen, wenn der deutsche Rekordmeister nach dem Pausenpfiff nicht einen Gang zurückgeschaltet hätte.

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Trainer Julian Nagelsmann (35) gab zu, dass die Erwartungshaltung vor der Saison schon hoch war. "Für uns war es auch interessant zu sehen, wie wir das hinkriegen ohne Lewandowski. Jetzt haben wir elf Tore geschossen in zwei Pflichtspielen." Die Resultate haben beim Coach gewiss Lust auf mehr gemacht. "Wenn die vier, fünf Leute vorne ins Zocken kommen, macht es Spaß zuzuschauen."

Am kommenden Sonntag darf der VfL Wolfsburg die neue Offensivpower um Sadio Mane (30) und Co. aus nächster Nähe bestaunen. Die Niedersachsen hatten am Samstag bereits Probleme, die Sturmläufe von Aufsteiger Werder Bremen in den Griff zu bekommen. Wölfe-Coach Niko Kovac (50) blickt dem Aufeinandertreffen mit seinem ehemaligen Arbeitgeber daher bestimmt nicht mit Freude entgegen.

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