Bundesliga Robert Lewandowski: Bayern-Bosse sehen kein Konfliktpotenzial bei erzwungenem Verbleib

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Uli Hoeneß erklärte am Rande der Meisterfeier, dass er bei Lewandowskis aufgezwungenem Verbleib kein Problem erkennen kann. "Er hat ja auch in Dortmund ein Jahr vorher gewusst, dass er zum FC Bayern geht und trotzdem eine überragende Saison gespielt", gab der 70-Jährige zu Bedenken.

"Deshalb bin ich hundertprozentig sicher, dass er nächstes Jahr sehr gut bei uns spielen wird". In das gleiche Horn blies auch Präsident Herbert Hainer. "Ich glaube nicht, dass es da Ärger gibt. Robert ist charakterlich ein sehr sauberer Kerl und hat sich bei uns auch immer super verhalten."

FC Bayern

Der FC Bayern untersagte Lewandowski in der Vergangenheit des Öfteren einen Wechsel zu einem anderen europäischen Topklub. Nach einigen klärenden Gesprächen lenkte der Pole letztlich immer ein und verlängerte sein Engagement an der Isar sogar.

Der Wechselwunsch des Angreifers, der unter anderem vom FC Barcelona umworben wird, scheint nun aber viel stärker ausgeprägt zu sein. Lewandowski sprach stets davon, einmal in Spanien spielen zu wollen.

In Deutschland hat er bei Borussia Dortmund und dem FC Bayern schon alle nationalen Titel abgeräumt. Mit den Münchenern ist der Goalgetter darüber hinaus 2020 Champions-League-Sieger geworden. Für ihn ist es deshalb an der Zeit, weiterzuziehen.