"Verdrehe ihm nicht den Kopf"

Lewandowski-Zoff: Berater reagiert auf Attacke - Bayern um Deeskalation bemüht

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In einem neuen Statement setzt der Verein auf Sachlichkeit und Zurückhaltung. "Zum laufenden Vertrag des FC Bayern München mit Robert Lewandowski hat der FC Bayern bereits wiederholt Stellung genommen", erklären die Verantwortlichen dort. "Auch zur Frage, ob der FC Bayern Robert Lewandowski bzw. seinem Management ein Angebot zur Vertragsverlängerung gemacht hat, hat der FC Bayern wiederholt Stellung genommen."

Im Dauerstreit kam immer wieder der Vorwurf auf, die Münchener würden dem Polen nicht die nötige Wertschätzung entgegenbringen. Dem Spieler gefiel es etwa gar nicht, dass er erst so spät dazu eingeladen wurde, über eine Verlängerung seines Vertrages zu sprechen.

FC Bayern

Pini Zahavi zeigte im Interview mit Bild auf, wie sehr seinen Mandanten dieses Vorgehen brüskierte. "Der FC Bayern hat nicht den Spieler Lewandowski verloren, sondern den Menschen Robert", so der Berater.

Auf diese Aussagen nehmen die Klubverantwortlichen in ihrem Statement ebenfalls Bezug. "Herbert Hainer, Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic haben wiederholt auch öffentlich zum Ausdruck gebracht, wie sehr der FC Bayern Robert schätzt und welche Bedeutung er für die Mannschaft des FC Bayern hat."

"Robert ist ein erwachsener Mann"

Pini Zahavi (78) wehrt sich indes gegen Vorwürfe von Hasan Salihamidzic. Der Sportvorstand hatte bei Sport1 erklärt: "Er hat einen Berater, der ihm den Kopf verdreht hat. Das ist einfach nicht sauber."

Darauf erwidert der Spielervermittler nun - und erinnert in diesem Zusammenhang an den Vertragspoker mit Ex-Münchner David Alaba: "Genau wie David Alaba ist auch Robert ein erwachsener Mann, der genau weiß, was er will. Ich verdrehe ihm ganz sicher nicht den Kopf oder versuche ihn zu beeinflussen, das mache ich nie."