Robert Lewandowski: FIFA-Paragraf könnte Bayern-Abgang und Barça-Wechsel ermöglichen

01.06.2022 um 10:23 Uhr
von Kevin Richau
Redakteur
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robert lewandowski
Foto: / Getty Images
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Bereits 2005 verankerte der Fußballweltverband FIFA-den Paragrafen 17 in seinen Statuten, der Spielern unter gewissen Bedingungen ein Sonderkündigungsrecht einräumt. So dürfen Fußballer ihre Verträge beispielsweise nach drei Jahren unilateral – also einseitig – kündigen, wenn sie das 28. Lebensjahr überschritten haben. Profis, die noch etwas älter sind, können ihr Arbeitsverhältnis sogar schon nach zwei Jahren beenden.

Der letzte Satz dürfte Robert Lewandowski erfreuen, da er mit seinen 33 Jahren die nötige Voraussetzung für eine einseitige Vertragskündigung erfüllt. Sollten die Bayern weiterhin auf die Einhaltung seines Kontrakts bis 2023 bestehen, könnten sich beide Parteien vor Gericht gegenüberstehen. Nicht die beste Grundlage für entspanntes und produktives Arbeitsverhältnis.

Die Münchener gingen zunächst davon aus, dass Lewandowski als der Vorzeigeprofi, der er unbestritten ist, die bittere Pille schlucken würde und bei einem Verbleib nach wie vor Topleistungen zeigt. Die Fronten verhärten sich aber von Tag zu Tag immer mehr, weshalb die Konsequenzen noch nicht absehbar sind.

Der Mittelstürmer machte unterdessen noch einmal deutlich, dass er bereits mit dem FC Bayern abgeschlossen hat. "Ich will nicht mehr für diesen Verein spielen", erklärte Lewandowski vor dem Aufeinandertreffen zwischen Polen und Wales in der Nations League. Lewy will sich dem FC Barcelona anschließen.

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Verwendete Quellen: tz.de
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