Champions League :FC Bayern setzt gegen PSG auf seine große Stärke - Barça-Rekord in Sichtweite

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Die Paarung des Champions-League-Endspiels 2019/2020 steht fest. Bayern München qualifizierte sich durch ein 3:0 gegen Olympique Lyon für das Finale gegen Paris Saint-Germain (Sonntag, 21:00 Uhr).

Nach der Saison 2012/2013 winkt dem deutschen Rekordmeister das zweite Triple. Und einige Rekorde. Unter anderem können die Bayern den FC Barcelona vom Thron stoßen, was den Bestwert der meisten Tore innerhalb einer Saison der Champions League betrifft.

Die Katalanen erzielten in der Spielzeit 1999/2000 in 16 Spielen 45 Tore. Der Mannschaft vom Doppelpacker Serge Gnabry und Top-Torjäger Robert Lewandowski fehlen noch drei Treffer, um den Barça-Rekord einzustellen.

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Durch den 3:0-Erfolg über Lyon holte sich der FC Bayern den zweiten Platz in der Rangliste. Mit nun 42 Toren (in zehn Spielen) wurden Real Madrid (41) und der FC Liverpool (41) abgehängt.

Hintergrund


Den besten Tore-Schnitt haben sich die Bayern bereits geholt. Mit hervorragenden 4,2 Toren pro Spiel ist Rang eins vor Real (3,15) und Liverpool (3,15) sicher. Selbst bei einer Niederlage ohne eigenen Treffer gegen Paris Saint-Germain wandert der Rekord an die Säbener Straße.

Bayern setzen gegen PSG auf ihre große Stärke

Dass es die Bayern ins Endspiel schafften, hatten sie auch dem Spielglück zu verdanken. Olympique Lyon hätte nach zwei Großchancen mit zwei Toren führen können, doch die Tore machte der FCB.

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"Die erste Phase des Spiels haben wir mit Glück überstanden. Dann hat uns Serge mit einer Einzelaktion in Führung gebracht. Das hat uns ein bisschen mehr Sicherheit gegeben", gab Erfolgscoach Hansi Flick zu.

Gegen PSG um die Superstars Neymar, Kylian Mbappe und Angel di Maria darf sich der Rekordmeister nicht auf Glück verlassen. Das weiß auch Flick: "Paris ist eine großartige Mannschaft, sie haben sich ihren Weg ins Halbfinale erkämpft und dann das Finale erreicht. Wir werden einige Dinge analysieren, wir wissen, dass sie schnelle Spieler haben."

Der Ex-Assistenzcoach von Jogi Löw hat aber den Matchplan bereits im Kopf - und setzt auf Bewährtes: "Wir werden versuchen unsere Verteidigung zu organisieren, aber wir kennen unsere größte Stärke: Den Gegner unter Druck setzen."

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