FC Bayern Trotz des Risikos: Nagelsmann will an offensiver Formation festhalten

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"Wir haben mit den zwei Spitzen, den zwei Achtern und den zwei Jokern sechs Spieler in der vordersten Linie, die attackieren. Da haben wir viele Ballgewinne", begründete der Coach des FC Bayern seine offensive Ausrichtung nach dem Sieg über Leipzig. Mit seinen Jokern meint er übrigens keine Einwechselspieler, sondern die beiden Flügelstürmer.

Nagelsmann sieht sich im Moment mit einem "Problem" konfrontiert, um das ihn seine Kollegen beneiden würden: seine Angreifer befinden sich alle in überragender Form. An eine Umstellung ist daher nicht zu denken.

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"Wenn Alphonso Davies ausfällt und Benjamin Pavard und Lucas Hernandes sind unsere Außenverteidiger, dann wären Dayot Upamecano und Niklas Süle die Innenverteidiger. Dann hätten wir vier gelernte Innenverteidiger hinten – dann verlierst du einen brutalen Offensivspieler, der sehr gut drauf ist. Ich will da gerade keinen Opfern."

Das ist nur verständlich. Neben Tormaschine Robert Lewandowski (24 Treffer) beweisen auch Serge Gnabry (10), Thomas Müller (7), Leroy Sane (6) und Kingsley Coman (4), dass sie wissen, wo der gegnerische Kasten steht. Solange die Resultate weiter so positiv bleiben, wie in der jüngeren Vergangenheit (zehn Siege aus den letzten elf Spielen), wird Nagelsmann an seinem Spielsystem mit Dreierkette und sechs Offensivspielern festhalten.