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Wechselhafter Leroy Sane: Weltklasse gegen Inter, schwach gegen Stuttgart

11.09.2022 um 18:57 Uhr
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Immer wieder suchte Sane, dem in der Vergangenheit eine schlechte Körpersprache attestiert wurde, gegen Inter Mailand das Gespräch mit seinen Kameraden. Matthijs de Ligt bekam im ersten Durchgang beispielsweise einige Abwehrtipps vom Offensivspieler. "Leroy war heute der Wahnsinn", urteilte der Neuzugang wohl auch deshalb nach der Partie gegen Inter.

Die weiteren Profis stimmten in den Reigen mit ein. "Man sieht einfach, dass er in solchen Spielen Spaß hat, aufzudrehen", erklärte Leon Goretzka (27), während Thomas Müller (32) hinterherschob: "Das ist das, was wir von Leroy brauchen." Kapitän Manuel Neuer (36) ging noch einen Schritt weiter und betitelte den Mann des Abends als "Schlüsselspieler".

Zum Saisonstart war Sane ebenfalls schon in aller Munde. Allerdings nur, weil er damals vorwiegend auf der Bank Platz nehmen musste. Am dritten Bundesligaspieltag glänzte er jedoch gegen den VfL Bochum (7:0) und ist seitdem in der Hierarchie wieder an Senkrechtstarter Jamal Musiala (19) vorbeigezogen.

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Sportvorstand und Förderer Hasan Salihamidzic (45) ist über Sanes positive Entwicklung wohl am meisten erfreut. "Es macht Spaß, Leroy zu sehen. Klasse, wie er nach vorne und nach hinten arbeitet", schwärmte Brazzo am Mittwochabend.

Leroy Sane enttäuscht gegen den VfB Stuttgart

Gegen den VfB Stuttgart wurde Leroy Sane von Julian Nagelsmann (35) zunächst geschont. Der Rekordmeister musste sich mit dem dritten Unentschieden in Folge in der Bundesliga begnügen.

Der deutsche Nationalspieler kam erst in der 61. Spielminute für Youngster Mathys Tel, konnte dem Spiel aber nicht seinen Stempel aufdrücken. Im Gegenteil: Der Flügelstürmer blieb größtenteils blass und ohne Präzision. Neben Serge Gnabry war der gebürtige Gelsenkirchener der schwächste Offensivspieler der Bayern.

Leroy Sane: Hintergrund

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