Mario Kart statt Schafkopf

Thomas Müller enthüllt Zeitenwende: Dieser Zeitvertreib ist bei den Bayern jetzt angesagt

15.08.2022 um 19:58 Uhr
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Foto: / Getty Images
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Mann des Tages war am Sonntag gegen Wolfsburg mal wieder Youngster Jamal Musiala (19). Mannschaftskamerad Thomas Müller (32), der wie Musiala einen Treffer zum Sieg beisteuerte, wurde nach dem Match natürlich ebenfalls auf den jungen Offensivspieler angesprochen. Dabei gewährte der Ur-Bayer einen Blick hinter die Fassade des FC Bayern.

"Jamal war in der Mannschaft schon immer gut integriert, wenn wir zum Beispiel im Bus was zocken", schilderte Müller der tz. "Wir spielen was Modernes, Mario Kart auf Nintendo. Das geht ab." Der deutsche Rekordmeister war eigentlich für seine ausgiebigen Schafkopfpartien bekannt. Ein Spiel, das an der Isar mittlerweile an Beliebtheit verloren hat?

"Man muss sich den Generationen anpassen", gestand Müller, der dem Kartenspiel-Klassiker aber nicht völlig abgeschworen hat. "Schafkopf spiele ich in meiner Freizeit mit den älteren Haudegen. So Dreißigjährigen halt."

FC Bayern

Da die Ü30-Abteilung der Münchener überschaubar ist, hat Müller beim Schafkopf-Spielen nur begrenzte Möglichkeiten. Es deutet demnach viel daraufhin, dass die Konsole dem altmodischen Kartenblatt demnächst komplett den Rang abgelaufen hat.

Verwendete Quellen: tz.de

Thomas Müller: Hintergrund

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