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AS Rom :Francesco Totti: Der Roma-Legende ist zum Heulen zumute

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Foto: CosminIftode / Shutterstock.com
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Francesco Totti ist auf Roma-Entzug. Aus Protest gegen den Präsidenten James Pallotta setzt der 43-Jährige keinen Fuß mehr auf das Gelände der Römer. Sogar wenn er seinen Sohn zum Training bringt, bleibe er außerhalb der Mauern.

"Manchmal sitze ich im Anschluss im Auto - und mir ist zum Heulen zumute nach den 30 Jahren, die ich hier verbracht habe. Und jetzt kann ich nicht mal mehr das Gelände betreten", gab der Ex-Stürmer in einem Instagram-Gespräch mit Ex-Kollege Luca Toni zu.

Die Freunde, die er noch bei der Roma habe, kämen nun immer zu ihm nach Hause, verriet Francesco Totti weiter. Sein Protest habe aber auch spürbare Auswirkungen auf seinen Sohn.

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Foto: Marco Iacobucci Epp / Shutterstock.com

"Er fragt mich hin und wieder, ob ich ihm nicht mal zusehen will. Doch das kann ich nicht machen, das würde mich umbringen", so Totti.

Der Frust setzt seit Jahren tief bei Totti. Statt 2017 aufzuhören, wollte er damals noch ein Jahr weiter spielen und als Helfer dienen.

"Alles hat ein Ende, ich bin nicht blöd", weiß auch der Weltmeister von 2006, "aber ich wollte damals noch ein Jahr spielen, fühlte mich fit."

"Alle haben mir außerdem immer gesagt, dass es meine Entscheidung sei - und dann hat man mich zur Seite geschoben. Ich war verärgert, weil ich mir ein Bein für die Roma abgeschnitten hätte." Ein Hauptschuldiger daran ist in den Augen von Totti Präsident Pallotta.

Was Totti freuen dürfte: Der US-Amerikaner verhandelt seit Monaten über einen Verkauf der Giallorossi. Geht das Geschäft über die Bühne, kann Totti wieder auf das Gelände seines Herzensvereins.

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