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Verbal-Duell mit Klopp :Frank Lampard entschuldigt sich - und legt trotzdem nach

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Foto: Oleksandr Osipov / Shutterstock.com
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Der FC Chelsea hat die Champions-League-Qualifikation gesichert. Nach dem 2:0 über die Wolverhampton Wanderers laufen die Blues hinter Liverpool, Manchester City und Manchester United als Vierter ein.

Frank Lampard war wenig überraschend zufrieden. "Wir haben zwar noch einige Dinge zu verbessern, dennoch sind wir ein Team mit viel Talent", erklärte er nach dem Sieg bei den Wolves.

Lampard ruderte am Rande des Spiels zudem in seiner Verbal-Duell mit Jürgen Klopp zunächst etwas zurück. "Es ist nicht der richtige Weg, dies mit der Sprache zu tun, die ich verwendet habe. Das kann passieren", erklärte der Chelsea-Trainer. Er habe "großen Respekt vor Jürgen Klopp."

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Foto: Jose Breton- Pics Action / Shutterstock.com

In der Sache fühlt sich der Ex-Mittelfeldakteur aber im Recht. "Wenn Leute von der Bank dich absichtlich provozieren, indem sie ständig aufspringen, dich süffisant angrinsen und ständig lachen, dann wird eine Grenze überschritten", moniert der 42-Jährige.

"Ich sollte nicht fluchen, doch ich hatte diesen Ärger mit seinen Assistenten, die mit ihrem Verhalten gegen den Trainer-Kodex verstoßen haben."

Was war passiert? Nach der 3:5-Pleite des FC Chelsea gegen Liverpool hatte Lampard in der Vorwoche erklärt, die Reds müssten aufpassen, mit dem Gewinn der Meisterschaft "nicht zu arrogant" umzugehen.

Klopps Antwort: "Er kann mich oder unsere Bank damit nicht treffen, weil wir nicht arrogant sind." Lampard sei aberwohl noch "voll im Wettkampfmodus" gewesen. "Ich finde, in so einer Situation kann man sagen, was man will. Aber nach dem Spiel ist so was für mich komplett vorbei."

Der Liverpool-Meistermacher hatte für den elf Jahre jüngeren Coach noch einen Ratschlag parat. "Was er lernen muss, ist, dass er das Ganze mit Abpfiff auf sich beruhen lässt. Und das hat er nicht getan."

Lampard wiederrum meinte, mit Klopp habe er kein Problem. Man hätte gerne nach dem Spiel ein Bier trinken können. Aber von der Liverpool-Bank aus habe es Dinge gegeben, die nicht okay gewesen seien."

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